Gutes Jahr für Spirgner Schützen

Die Mitglieder der SG Springen haben sich an der GV an die Erfolge des vergangenen Jahres zurückerinnert.

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An der 96. Generalversammlung war auch der Spirgner Nachwuchs anwesend. Bild:  Georg Epp (Spiringen, 25. Januar 2020)

An der 96. Generalversammlung war auch der Spirgner Nachwuchs anwesend. Bild: Georg Epp (Spiringen, 25. Januar 2020)

Bild: Georg Epp

Vor 41 Vereinsmitgliedern startete Präsident Dani Baumann die 96. Generalversammlung der Schützengesellschaft Springen mit den Worten: «Der Teamgeist ist heute noch gefragt, weil man im Team sich leichter plagt, doch die Gemeinschaft hält nicht lang, wenn man nicht zieht am selben Strang.»

Präsident Dani Baumann, Kassier Pirmin Herger, Standchef Dominik Arnold wurden einstimmig und mit Applaus für weitere zwei Jahre in ihren Funktionen bestätigt. Nur im Revisoren Team gab es eine Änderung, Josef Arnold (Chocher) übergab das Amt des zweiten Revisors an Toni Brücker. Mit Schiessplatzpräsident Urs Vetter, Theo Imhof, Walter Kempf und Irene Arnold wurde auch die Verantwortlichkeit für das Urner Kantonalschützenfest 2021 geregelt. Eine Kerze erinnerte an die verstorbenen Vereinskameraden Michael Mattli und Norbert Hodel.

Nachwuchswettkämpfe in Gefahr

Hilfsbereitschaft und am gleichen Strick ziehen, muss auch im Jungschützenwesen funktionieren. Denn 26 Jungschützen und zwei Jugendschützen zu betreuen kann man unmöglich alleine. Der Jungschützenleiter Thomas Arnold bedankte sich auch bei seinen Helfern.

Höhepunkt der Spirgner Jungschützenerfolge war die Teilnahme am Schweizerischen Jungschützen Gruppenmeisterschaftsfinal in Emmen in der Besetzung Ivan Gisler, Valentin Gisler, Fabio Schuler und Raphael Müller. Zu den Erfolgen der Spirgner Jungschützen meinte Dani Baumann nachträglich: «Es gab keine kantonalen Jungschützenfinals ohne Spirgner Beteiligung.» Genau diese sind aber gefährdet, weil man im Dachverband Kantonalen Schützenverband Uri seit längerer Zeit eine Nachfolge für Felix Zurfluh für das Ressort Jungschützen sucht. Wird bis zur DV vom 7. März kein Nachfolger gefunden, können die kantonalen Nachwuchswettkämpfe nicht mehr angeboten werden. Als einziges Urner Team qualifizierte sich Spiringen in der Kategorie E für den Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft im Zürcher Albisgütli. In der Besetzung Heidi Bissig, Dominik Arnold, Theo Imhof, Urs Vetter und Pirmin Herger gab es einen sehr guten 9. Schlussrang. Die beiden Letztgenannten ehrte man zusätzlich für die erneute Teilnahme an den Schweizer Einzelmeisterschaften. Erwähnenswert ist auch das Eidgenössische Feldschiessen, an dem man mit 120 Schützinnen und Schützen die grösste Teilnehmerzahl stellen konnte.

Im Urner Einzelklassement besetzten die Spirgner Schützen sechs der ersten 13 Ränge, Urs Vetter eroberte Rang 2 und Heidi Bissig war mit Rang 13 die beste Dame. Speziell war auch das Rütlischiessen, an dem mit Kilian Imholz und Lorenz Arnold zwei Rütlibecher holen konnten. Der Morgartenbecher ging an Theo Imhof. Bei den Ranglisten fällt auf, dass der Spirgner Nachwuchs in allen Jahrgängen sehr stark unterwegs ist.

20000 Franken für Küchenrenovation

Nach einem Wasserschaden in der Küche des Schützenhausrestaurants entschied man am Familienabend, einen Kredit von 20000 Franken zu bewilligen, um nicht nur den Schaden zu beheben, sondern die ganze Küche zu modernisieren.

Diese Arbeiten wurden in vorbildlichen Teamgeist selbstverständlich in Frondienststunden bewältigt und stehen vor der Fertigstellung. Dies ist auch Hauptgrund, weshalb der Kassier für einmal nicht besser als budgetiert, sondern einen Verlust von rund 22000 Franken bekanntgeben musste. (EG)