GV: EWA: Markant mehr Strom aus neuen Werken

Das Elektrizitätswerk Altdorf will die eigene Produktion massiv erhöhen. Nebst Wasser setzt man beim Unternehmen auf Sonne und Biomasse.

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Isidor Baumann an der EWA-GV. (Bild Daniel Regli/Neue UZ)

Isidor Baumann an der EWA-GV. (Bild Daniel Regli/Neue UZ)

2009 war für das Elektrizitätswerk Altdorf ein arbeitsintensives Jahr. «Das Unternehmen hat sich mit der Strommarktöffnung und mit langfristigen Zielen befasst», sagte Isidor Baumann, Vizepräsident im EWA-Verwaltungsrat, am Mittwochabend im theater(uri) anlässlich der GV des EWA. «Der Kanton soll jederzeit sicher mit Strom versorgt werden.» Das ist für Isidor Baumann eine zentrale Mission. Deshalb will das EWA den Selbstversorgungsgrad von heute rund 75 Prozent auf 100 Prozent erhöhen.

Das EWA will in bestehende, aber auch in neue Kraftwerke investieren. «In Uri hat der Service public eine besondere Bedeutung», so Baumann. Das erfordere zusätzliche Investitionen. Das EWA versorge sowohl Kunden im Dorfzentrum Altdorf als auch in entlegenen Streusiedlungen in den verschiedenen Urner Tälern. Das EWA mache sich seit Jahren für eine Nutzung der hiesigen Wasserkraft stark. Dazu komme ein grosses Engagement für die Solarenergie sowie die Stromgewinnung aus Biomasse.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.