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HALDI: Aktive erhalten gutes Zeugnis von Instruktoren

Die Feuerwehr durfte gleich vier Neueintritte verzeichnen. An der traditionellen Agathafeier konnten auch diesmal wieder verschiedene Beförderungen vorgenommen werden.

Die Agathafeier der Feuerwehr Haldi im Skihaus des SSC Schattdorf war geprägt durch 4 Neueintritte, 5 Beförderungen und eine Ehrung für 25 Jahre treuen Feuerwehrdienst. Für Kommandant Martin Gisler prägten verschiedene Highlights das Jahr 2017. Er zeigte sich gegenüber seinem motivierten Kader sowie der jungen Mannschaft dankbar, dass die Übungen und Einsätze ohne Unfälle über die Bühne gegangen waren.

Drei herausfordernde Einsätze musste die Feuerwehr Haldi im Jahr 2017 bewältigen. Dabei standen 29 Feuerwehrleute während 149 Stunden im Einsatz. Im Januar und Juli waren es ergiebige Niederschläge, die zu unterschiedlichen Szenarien führten. Im Januar, bei gefrorenem Boden, kam es nach 2002 erneut zu Seenbildungen in Mulden sowie zu Wasserläufen entsprechend dem Geländeverlauf. Einige Gebäude galt es dabei speziell zu schützen. Anders war es im Juli, als ein Gewitter entlang der Süssberge die Bachläufe zum Überlaufen brachte. Jahrelang abgelagertes Geschiebe kam dabei in Bewegung und verschüttete Strassen und Kulturland. Zur Bewältigung dieses Einsatzes waren auch mehrere schwere Geräte erforderlich.

Mit dem dritten Einsatz wurde in der Feuerwehrzeitschrift schliesslich sogar die Schlagzeile «Trächtige Kuh aus Jauchegrube gerettet» abgedruckt. Im Juni wurde die Feuerwehr Haldi zu diesem herausfordernden Einsatz gerufen. In Zusammenarbeit mit der Grosstierrettung Schweiz, dem Tierarzt sowie mit zusätzlichen Einsatzmitteln aus Schattdorf konnte die Kuh wohlbehalten aus der misslichen Lage befreit werden. Die Vertikalbergung mithilfe von Spezialhilfsmitteln verlief schliesslich äusserst professionell.

Rege Teilnahme an den Übungen

Verschiedene Mitglieder besuchten kantonale Kurse. Alle geplanten Übungen waren bestens vorbereit, dafür dankte der Kommandant seinem Kader speziell. Zudem durfte eine rege Teilnahme an den Übungen verzeichnet werden. Die Themen wurden wiederum auf die Anforderung an eine Bergfeuerwehr abgestimmt. An der unangekündigten Inspektion stellte die junge dynamische Mannschaft mit einem Wassertransport über rund 600 Meter ihr Können, gegenüber den kantonalen Instruktoren, unter Beweis. Deren Bericht viel dann auch sehr positiv aus. Im Weiteren beschäftigte sich das Kader mit Themen wie Solaranlagen, dem Konzept Löschwasser Haldi oder mit der Erweiterung des Feuerwehrlokals.

Mit Nick Arnold, Thomas Arnold, Roger Gisler und Gian-Luca Scheiber konnten gleich vier Neueintritte verzeichnet werden. Dem stand der Abgang des Materialwarts Daniel Scheiber nach erfüllten 25 Jahren Feuerwehrdienst gegenüber. Der Personalbestand von 31 Personen, davon 8 Atemschutzträger, lässt sich für Haldi absolut sehen.

Raphael Arnold, Julian Gisler und Ivan Herger wurden zum Gruppenführer befördert. Es wurde daran erinnert, dass ihre Bereitschaft, Mehraufwand auf sich zu nehmen, letztlich im direkten Zusammenhang mit dem Fortbestand der Feuerwehr Haldi steht. Josef Gisler und Mathias Traxel wurden zum Wachmeister befördert. Daniel Scheiber wurde für seine jahrelange pflichtbewusste Tätigkeit als Materialwart und 25 Jahre treuen Feuerwehrdienst geehrt. Allen Beförderten und dem geehrten wurde in Namen der Gemeinde ein Präsent überreicht. (red)

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