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HALDI: Ein Pöstler kämpft sich durch

Eis, Kälte und Schnee machen den Pöstlern in Uri manchmal zu schaffen. Um Briefe und Pakete in die Bergregionen zu bringen, nehmen sie lange Fahrten auf sich.
Pöstler Mike Gisler auf seiner Tour auf dem Haldi. (Bild Urs Hanhart)

Pöstler Mike Gisler auf seiner Tour auf dem Haldi. (Bild Urs Hanhart)

Mike Gisler gehört zum Haldi wie Wilhelm Tell zu Bürglen. Seit 37 Jahren trägt er im Weiler die Post aus. Dabei trotzt er dem Alpenwetter, denn Schnee und Föhnstürme gibt es in den Urner Bergen auf einer Höhe von über 1000 Metern regelmässig. So kommt es auch schon mal vor, dass Gisler seine Tour nicht machen kann oder abbrechen muss.

Trotzdem: Er liebt seine Arbeit. «Mir gefällt, dass ich hier oben mein eigener Chef bin.» Frühmorgens transportiert die Seilbahn die Post von Schattdorf aufs Haldi. An der Bergstation nimmt Gisler die Kisten entgegen und verlädt alles in seinen Fiat Panda. «Dank Schneeketten und Vierradantrieb komme ich überall durch», sagt er.

30 Kilometer legt er nun auf seiner Tour zurück, die rund vier Stunden dauert, je nach Wetter aber auch länger. Dabei beliefert er 104 Haushalte, in denen rund 330 Personen das ganze Jahr über leben. Für abgelegene Haushalte wird über einen Kilometer Fahrt in Kauf genommen, um pünktlich die Post zu liefern.

Anian Heierli

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