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HANDBALL: Altdorf erzittert sich wichtigen Sieg

Im Kellerduell gegen Steffisburg setzte sich der KTV Altdorf nach hartem Kampf mit 33:30 (15:13) durch. Dank dieses Erfolgs machte er in der Tabelle gleich zwei Positionen gut.
Urs Hanhart
Altdorfs Rückraumspezialist Edvinas Vorobjovas (am Ball) warf im Kellerduell gegen Steffisburg insgesamt acht Tore. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 16. Dezember 2017))

Altdorfs Rückraumspezialist Edvinas Vorobjovas (am Ball) warf im Kellerduell gegen Steffisburg insgesamt acht Tore. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 16. Dezember 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Zum Abschluss der Hinrunde ist für einmal fast alles nach dem Geschmack der im Verlaufe dieser Saison arg gebeutelten und sicherlich unter Wert geschlagenen Altdorfer Handballer verlaufen. Die unmittelbar vor den Urnern klassierten Teams Siggenthal und Horgen mussten Niederlagen hinnehmen – die Aargauer gegen Solothurn und die Zürcher gegen Biel. Durch den Heimerfolg über Schlusslicht Steffisburg ist der KTV-Truppe unmittelbar vor der langen Winterpause ein Satz von der 12. auf die 10. Tabellenposition gelungen.

Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings die Tatsache, dass sich am Abstand zum Abstiegsstrich nichts geändert hat. Dieser beträgt noch immer relativ magere 4 Punkte, weil der Tabellenvorletzte Stans einen Coup landete und am Samstag völlig überraschend den Ranglistendritten Möhlin mit 28:27 besiegte. In ­Sachen Abstiegsgefahr sind die Altdorfer noch längst nicht aus dem Schneider, zumal sie zu Beginn der Rückrunde sechsmal hintereinander auf lauter Spitzenteams treffen.

Einmal mehr ins Zittern geraten

In dieser Saison ist es mittlerweile schon fast zur Gewohnheit geworden, dass der KTV Altdorf einen grossen Vorsprung herausholt und diesen dann wieder verspielt. Im Kellerduell gegen Steffisburg war dies erneut der Fall. Nach einer verpatzten Startphase drehten die Platzherren ab Mitte der ersten Halbzeit gewaltig auf. Sie dominierten das Geschehen ganz klar und erarbeiteten sich bis zur 39. Minute ein scheinbar vorentscheidendes 20:15-Polster. Dann kam jedoch – wie in dieser Saison schon oft gesehen – eine lange Schwächeperiode mit vielen unnötigen Ballverlusten und Fehlwürfen. Dadurch verkürzten die aufsässig agierenden Steffisburger den Abstand zusehends. In der 52. Minute bewerkstelligten die Gäste aus dem Bernbiet gar den 24:24-Ausgleich. Damit hatten sie ihr Pulver aber verschossen. Die Altdorfer hielten dagegen und schafften es, in der Schlussphase nochmals eine Schippe draufzulegen. Dem fulminanten Endspurt mit neun Toren in den letzten 8 Minuten konnten die Berner nichts Gleichwertiges mehr entgegensetzen.

Leben unnötig schwer gemacht

Altdorfs Spielertrainer Mario Obad zeigte sich nach dem Schlusspfiff sichtlich erleichtert, dass dieser ungemein wichtige Sieg doch noch eingefahren werden konnte. Sein Fazit: «Wir waren heute die klar bessere Mannschaft und haben uns das Leben unnötig selber schwer gemacht. Eigentlich hätten wir genügend Routine, um einen derart grossen Vorsprung über die Runden zu bringen. In der Rückrunde muss dies besser werden.»

Eben dieser Ende Januar beginnenden Rückrunde sieht Obad recht optimistisch entgegen. Er betonte: «Wir sind auf einem guten Weg und können sicherlich noch zulegen. Ich bin jedenfalls guter Dinge, dass es noch weiter aufwärtsgeht.» Seine Zuversicht gründet nicht zuletzt auf dem erfreulichen Umstand, dass der lange verletzt ausgefallene Topskorer Marko Koljanin voraussichtlich ab der Rückrunde wieder eingesetzt werden kann, allerdings zunächst nicht über die volle Spieldauer. Der wurfgewaltige Kroate braucht noch etwas Zeit, um nach seinem Kreuzbandriss wieder Vollgas geben zu können.

Obad und Vorobjovas als Topskorer

Beste Werfer in den Reihen der Gelb-Schwarzen gegen Steffisburg waren Spielertrainer Mario Obad und Rückraumspezialist Edvinas Vorobjovas. Beide feierten je acht Torerfolge. Für die spektakulärsten Treffer waren jedoch die beiden Altdorfer Flügelspieler besorgt. Rechtsaussen Fabian auf der Maur erzielte vier Tore und Linksaussen Pascal Aschwanden deren drei. Gut in Szene setzte sich auch Kreisläufer Sebastian Munzert, der viermal reüssierte. Ebenfalls vier Bälle versenkte der nur sporadisch eingesetzte Rückraumbomber Marius Kasmauskas.

Telegramm

KTV Altdorf – TV Steffisburg 33:30 (15:13); Feldli-Halle, Altdorf, 300 Zuschauer; SR Haldemann, Neumann. – Altdorf: Dittli, Arnold; Kasmauskas (4), Szabo (1), Baumann, Inderbitzin, Aschwanden (3), Wyss (1), Ledermann, Auf der Maur (4), Obad (8), Munzert (4), Vorobjovas (8), Betschart. – Steffisburg: Wyss, Eggenberger; Baumgartner (1), Meier, Lutz (5), Manse (1), Christinat (9), Scheidegger, Gruber (3), Drollinger (5), Felder (5), Sorgen (1).

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