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HANDBALL: Das Abstiegsgespenst bleibt im Nacken

Zu Beginn der NLB-Rückrunde hat der KTV Altdorf ein happiges Programm zu bestreiten. Gegen den Tabellenzweiten Baden gilt das Team von Spielertrainer Mario Obad lediglich als krasser Aussenseiter.
Urs Hanhart
Fordert von seinen Mitspielern mehr Leistungskonstanz: Torhüter Christian Amrein, hier im Cupspiel gegen Pfadi Winterthur. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 18. Oktober 2017))

Fordert von seinen Mitspielern mehr Leistungskonstanz: Torhüter Christian Amrein, hier im Cupspiel gegen Pfadi Winterthur. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 18. Oktober 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Dank drei Siegen im Dezember gegen Biel, Horgen und Steffisburg hat sich der KTV Altdorf kurz vor der langen Winterpause einen relativ beruhigenden ­Abstand zum Abstiegsstrich verschafft. Der Vorsprung auf den Tabellenvorletzten Stans beträgt vier Punkte. Allerdings könnte dieses Polster in den nächsten Wochen schnell wieder dahinschmelzen. Die Urner haben nämlich bis Anfang März ein Spielprogramm vor sich, das schwerer nicht sein könnte. Sie spielen sechsmal in Folge gegen Teams, die allesamt in der ersten Tabellenhälfte platziert sind.

In der Vorrunde holten die Urner gegen die gleichen Gegner nur gerade einen Punkt. Falls die Ausbeute in der Rückrunde ähnlich mager ausfallen sollte, ist zu befürchten, dass Stans und das Schlusslicht Steffisburg zum ­momentanen Tabellenzehnten aufschliessen oder die KTV-Truppe gar überflügeln könnten.

Eine geballte Ladung Offensivpower

Zum Auftakt der Rückrunde spielen die Altdorfer heute Abend auswärts gegen den Tabellenzweiten Baden (Spielbeginn 20.00, Sporthalle Aue). Das dürfte eine knifflige Aufgabe werden für das Obad-Ensemble. An das Hinspiel haben die Urner von ­Anfang September nämlich alles andere als gute Erinnerungen. Sie verzeichneten einen veritablen Fehlstart und lagen nach bereits einer Viertelstunde mit 3:8 Toren zurück. Anschliessend versuchten sie vergeblich, den Rückstand merklich zu verkleinern. Die Aargauer fügten den Altdorfern im ersten Heimspiel der laufenden Saison eine bittere 24:29-Niederlage be.

Der STV Baden hat sich in dieser Saison zu einem absoluten Topteam gemausert. In den bisherigen 13 Partien mussten die Aargauer nur gerade zwei Niederlagen einstecken. Auf der ­Habenseite stehen stolze neun Siege und zwei Remis zu Buche. Zum Abschluss der Hinrunde feierten die Aargauer Ende letztes Jahr vier Vollerfolge in Serie und sind nun bereits seit zwei Monaten ungeschlagen.

STV Baden mit viel Offensivpower

Baden hat den grossen Vorteil, mit Josef Zuber, Pascal Bühler, Marcus Hock und Philipp Alexander Scheitle gleich über vier brandgefährliche Goalgetter zu verfügen. Sie alle figurieren allesamt in den Top 20 der Torschützenliste. Für die Gegner ist es ­dadurch äusserst schwierig, ein wirkungsvolles Abwehrdispositiv gegen die Badener aufzuziehen. Man darf gespannt sein, mit ­welcher Strategie die Altdorfer die agile Offensivabteilung der Platzherren erfolgreich am Toreschiessen zu stören versuchen. Gelungen ist dieses Unterfangen bisher nur ganz wenigen Teams. Baden erzielte in dieser Saison im Schnitt stolze 31 Tore pro Spiel. Nur gerade der Leader aus Basel hatte diesbezüglich eine erfolgreichere Ausbeute vorzuweisen.

Mehr Konstanz ist gefordert

Mit einem guten Rückrundenstart wäre es dem KTV Altdorf immer noch möglich, den angestrebten Platz im soliden Mittelfeld zu erreichen. Für Keeper Christian Amrein aber ist klar: «Wir brauchen eine bessere Leistungskonstanz als in der Vorrunde. Unser Team hat zwar phasenweise offensiv wie auch defensiv starke Leistungen abgeliefert und damit angedeutet, dass eigentlich deutlich Potenzial in der Mannschaft steckt. Katastrophale Aussetzer während eines Spiels dürfen wir uns in Zukunft ganz und gar nicht mehr erlauben.»

Männer, NLB

14. Runde. Mittwoch: Horgen – Steffisburg 30:31. – Heute: Baden – KTV Altdorf (20.00, Aue). – Samstag: Lakers Stäfa – Stans (16.30). SG Yellow/Pfadi Espoirs – Möhlin (19.00). Biel – RTV Basel (19.15). – Sonntag: Birsfelden – Solothurn (15.00).

Rangliste: 1. RTV Basel 13/26. 2. STV Baden 13/20. 4. Möhlin 13/18. 4. SG Solothurn 13/16. 5. Lakers Stäfa 13/14. 6. Biel 13/13. 7. SG GS/Kadetten Espoirs Schaffhausen 13/13. 8. SG Yellow/Pfadi Espoirs 13/12. 9. Birsfelden 13/11. 10. KTV Altdorf 13/10 (358:369). 11. Horgen 14/10. 12. Siggenthal/Vom Stein Baden 13/9. 13. BSV Stans 13/6. 14. Steffisburg 14/6.

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