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HANDBALL: Schwache Schlussphase kostet Sieg

Der KTV Altdorf befand sich auf gutem Weg, gegen die Kadetten Espoirs den ersten Vollerfolg einzufahren. Die letzten sechs Minuten gingen jedoch völlig in die Binsen – 30:35-Heimniederlage.
Urs Hanhart
Altdorfs Rechtsaussen Fabian Auf der Maur erzielt vier Tore. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 23. September 2017))

Altdorfs Rechtsaussen Fabian Auf der Maur erzielt vier Tore. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 23. September 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Erst vor Wochenfrist hatten die Urner in Solothurn mit einer sensationellen Aufholjagd geglänzt und so den ersten Meisterschaftspunkt dieser Saison ins Trockene gebracht. Im Heimspiel gegen die Espoirs-Truppe der Kadetten Schaffhausen geschah das pure Gegenteil. In den Schlussminuten brachten die Platzherren zum Entsetzen der sichtlich geschockten Fans überhaupt nichts mehr auf die Reihe.

«Wir haben in der entscheidenden Phase zu wenig diszipliniert gespielt, was vom Gegner brutal bestraft worden ist. Gleichzeitig ist auch noch die Treffsicherheit abhanden gekommen», bilanzierte Altdorfs Coach Mirko Funke nach dem Schlusspfiff. Mit der «entscheidenden Phase» meinte er die letzten sechs Minuten. Die Gastgeber lagen mit 28:27 in Führung. Dann konnte Spielertrainer Mario Obad, eigentlich Altdorfs bester Mann auf dem Feld, einen Siebenmeter nicht verwerten.

Durchzogener Einstand der neuen Ausländer

Nun wirkten die Gelb-Schwarzen plötzlich verunsichert. Es schlichen sich unerklärliche Fehler ein. Durch überhastetes Nach-vorne-Preschen kam es gleich reihenweise zu Fehlpässen, was fast jedes Mal zu einem Gegentreffer führte. So zogen die Schaffhauser immer weiter weg, ohne selber gross aufgedreht zu haben. Die Gäste siegten schliesslich mit komfortablen fünf Längen (35:30) Vorsprung. Während die Nordschweizer ab der 54. Minute achtmal skorten, brachten die Lokalmatadoren im gleichen Zeitraum nur noch mickrige zwei Treffer zu Stande.

Die zu Beginn etwas verkrampft und nervös agierenden Altdorfer starteten denkbar schlecht ins zweite Heimspiel dieser Saison. Nach acht Minuten lagen sie bereits mit 0:4 im Hintertreffen. Immerhin platzte der Knoten, nachdem Obad den Bann mit dem ersten Torerfolg gebrochen hatte. Altdorf arbeitete sich immer näher heran und schaffte schliesslich nach knapp 20 Minuten den 9:9-Ausgleich. In der 35. Minute gingen die Gastgeber erstmals in Führung (17:16). Doch die Munot-Städter hielten dagegen, sodass die Begegnung bis kurz vor Schluss auf Messers Schneide blieb. Das sang- und klanglose Untergehen der Urschweizer passte dann gar nicht mehr ins Bild dieser an sich mitreissenden und teils sehr temporeichen Partie.

Die neu verpflichteten Spieler Edvinas Vorobjovas und Roland Szabo hatten einen etwas durchzogenen Einstand vor heimischer Kulisse. Insbesondere Kreisläufer Szabo war nicht gerade vom Glück begünstigt. Bei seinen drei Abschlüssen vermochte er nur einmal zu reüssieren. Etwas besser lief es Vorobjovas, der immerhin fünf Torerfolge verbuchen konnte, wozu er allerdings neun Anläufe benötigte. Bester Skorer in den Reihen der Urner war einmal mehr Obad, der acht Mal ins Schwarze traf. In Sachen Abschlusseffizienz wussten vor allem Rechtsaussen Fabian auf der Maur, Rückraumspezialist Samuel Wyss und der zweite Kreisläufer Sebastian Munzert zu gefallen. Alle drei erzielten Erfolgsquoten von 80 Prozent und mehr. Solide Leistungen lieferten auch die beiden Keeper Christian ­Amrein und Jan Dittli ab. Sie parierten rund 30 Prozent der gegnerischen Geschosse. Gegen die Gewaltswürfe von Kadetten-Topskorer Patrice Bührer, der zehn Torerfolge feierte, waren allerdings beide nahezu machtlos.

KTV Altdorf – SG Kadetten Schaffhausen Espoirs 30:35 (13:15)

Feldli. – 180 Zuschauer. – SR Schmid, Walther. – Altdorf: Amrein, Dittli; Kasmauskas (1), Szabo (1), Baumann, Inderbitzin, Aschwanden (3), Wyss (4), Ledermann, Auf der Maur (4), Obad (8), Munzert (3), Vorobjovas (5), Betschart (1). – Schaffhausen: Huber, Schaffhauser; Bührer (10), S. Zehnder (2), Wanner (2), Haas (5), B. Zehnder (2), Störchli (1) Radomir (1), Ramic, Novak (2), Berg (2), Schelker (8), Teubert.

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