Hanf-Indooranlage in Gurtnellen aufgeflogen

Die Kantonspolizei Uri hat in Gurtnellen eine Hanf-Indooranlage ausgehoben. Betreiber der Anlage mit rund 400 Pflanzen war ein 56-jähriger Urner.

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Rund 400 Pflanzen wurden von der Polizei sichergestellt. (Bild: Kapo Uri)

Rund 400 Pflanzen wurden von der Polizei sichergestellt. (Bild: Kapo Uri)

Aufgrund von Hinweisen und polizeilichen Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass in einem Keller eines Mehrfamilienhauses in Gurtnellen widerrechtlich Hanf angebaut wird. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft führte die Kantonspolizei Uri dort am frühen Montagmorgen eine Hausdurchsuchung durch. Sie traf auf eine so genannte Hanf-Indooranlage, in welcher über 400 Hanfpflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien waren. Die Pflanzen befanden sich unter anderem in vier speziellen Aufzuchtskästen, wie die Kantonspolizei Uri am Dienstag mitteilte.

Neben den Hanfpflanzen wurden auch die Installationsanlagen wie Lampen, Bewässerungs- und Lüftungssystem, elektrische Schaltungen, Filter und dergleichen von der Polizei sichergestellt. Die Hanfblüten werden dem Forensischen Institut Zürich zugestellt. Dort wird der THC-Wert ermittelt, der beim Konsum die psychotrope Wirkung herbeiführt. Beim mutmasslichen Betreiber der Hanfpflanzung handelt es sich um einen 56-jährigen Urner. Er wurde nach der polizeilichen Einvernahme wieder entlassen. Weitere Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft sind im Gange.

pd/zim