Hans Gisler fordert effizientere Gangart

Drucken
Teilen

Vorstoss Auch Hans Gisler (SVP, Schattdorf) gelangte gestern mit einem Anliegen der Landwirtschaft an die Urner Regierung. Er fordert mittels Parlamentarischer Empfehlung eine «konstruktivere und konkretere Zusammenarbeit» der Direktionen hinsichtlich der Landwirtschaft. Eine solche Zusammenarbeit fehle im Kanton Uri. Gisler konkretisierte dies anhand eines Beispiels: Die meisten Alpbetriebe seien als Stufenbetriebe auf Erschliessungen angewiesen. Um eine solche zu verwirklichen, brauche es von vielen Direktionen eine Zusage, so Gisler. «Passt dies aus irgendeinem Grund nicht, dann geht gar nichts mehr, und die Betroffenen, welche die Erschliessung für die Bewirtschaftung und somit für ihren Lebensunterhalt benötigen, werden im Stich gelassen.» Er empfiehlt dem Regierungsrat deshalb, eine «effizientere Gangart» für diese Anliegen einzuschlagen.

Der Schattdorfer SVP-Landrat erwartet ausserdem, dass sich der Regierungsrat künftig vermehrt für die einzelnen Urner Landwirte einsetzt und sich über deren Anliegen genauer informieren lässt. Ausserdem empfiehlt Gisler der Urner Regierung, dass sie in der Zentralschweiz – etwa im Rahmen einer Direktorenkonferenz – in puncto Auflagen und Vorschriften in der Landwirtschaft wieder mehr Freiheit anstrebt. (eca)