Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Harte Kritik an der «Rundschau»

Ignaz Walker (rechts) und sein Verteidiger Linus Jaeggi nach der Urteilsverkündung des Obergerichts. (Bild: Pius Amrein (Altdorf, 18. April 2016))

Ignaz Walker (rechts) und sein Verteidiger Linus Jaeggi nach der Urteilsverkündung des Obergerichts. (Bild: Pius Amrein (Altdorf, 18. April 2016))

Fall Walker Das Urner Obergericht hat den Urner Barbetreiber Ignaz Walker zu Unrecht vom Vorwurf des versuchten Mordes freigesprochen (wir berichteten). Im gestern publizierten Urteil kritisierten die Richter zudem die Redaktion der SRF-Sendung «Rundschau». Diese war vom Obergericht aufgefordert worden, sämtliche Bild- und Tonaufnahmen der mit einem Zeugen geführten Gespräche sowie die Korrespondenz auszuhändigen.

Schwärzung kam einer «Manipulation gleich»

Darunter war ein Schreiben, in dem er ein Komplott gegen Walker schildert. Teile davon waren geschwärzt worden. Eine ungeschwärzte Version wurde bei einer Hausdurchsuchung sichergestellt. «Der Vergleich zwischen der ungeschwärzten und der von SRF eingereichten geschwärzten Version dieses Schreibens zeigt, dass die Einschwärzungen offenbar selektiv vorgenommen und der Sinn des Dokuments dadurch verändert wurde», heisst es im Urteil. Dies komme einer «eigentlichen Manipulation» gleich. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.