HAUS FÜR KUNST: Des Künstlers Spiel mit dem Weltraum

Das Haus für Kunst widmet die neuste Ausstellung der Arbeit von Max Grüter. Der Künstler experimentiert mit der Raumfahrt.

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Max Grüter stellt im Haus für Kunst Uri in Altdorf seine Werke aus. (Bild Philipp Schmidli/Neue UZ)

Max Grüter stellt im Haus für Kunst Uri in Altdorf seine Werke aus. (Bild Philipp Schmidli/Neue UZ)

9,5 Meter hoch ist sie und von weitem zu sehen, Max Grüters Aussenplastik Bubentraum. Raketenkopf ist ein Dübel und die Ausstossspuren des Antriebs respektive die Kondensstreifen gehören zur Skulptur. Die Arbeiten des 53-jährigen Zürcher Künstlers sind augenzwinkernd und lustvoll dabei nie harmlos. So kann man Grüters Bubentraum auch als Phallussymbol sehen.

Hula im Endlosloop
Und seit gestern Abend an der Vernissage die Türen des Hauses geöffnet worden sind wissen Kunstinteressierte: So wie im Innenhof geht es im Haus weiter. Es dominieren Raketen, Astronauten und der Weltraum. Aber der Betrachter stösst auch auf das russische Atom-U-Boot Kursk oder auf die Venus von Willendorf, die Hula im Endlosloop tanzt. Max Grüters Computer-Animationen sind köstliche Humoresken. Mit Bausätzen für Goldbarren und für ganze Familien erweist Grüter dem Modellbauertraum Reverenz.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung. Eine ausführliche Besprechung der Ausstellung im Haus für Kunst Uri folgt kommende Woche im Kulturteil.