Haus für Kunst öffnet am 14. Mai wieder

Die aktuelle Ausstellung mit dem Schwyzer Universalkünstler Anton Bruhin, die in Altdorf nur eine Woche zu sehen war, wird bis zum 16. August verlängert.

Markus Zwyssig
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Bald öffnen die Türen im Haus für Kunst Uri, und die Werke des Univeralkünstlers Anton Bruhin können besichtigt werden. Unser Bild zeigt einen besonderen Mickey aus dem Jahre 1987, ein Mosaikporträt von Patrick Frey (2017) und Dämonen aus den Jahren 2015 bis 2017.

Bald öffnen die Türen im Haus für Kunst Uri, und die Werke des Univeralkünstlers Anton Bruhin können besichtigt werden. Unser Bild zeigt einen besonderen Mickey aus dem Jahre 1987, ein Mosaikporträt von Patrick Frey (2017) und Dämonen aus den Jahren 2015 bis 2017.

Bild: F. X. Brun

Das Haus für Kunst Uri in Altdorf ist seit Mitte März geschlossen. Die Frühlingsausstellung von Anton Bruhin war nur gerade eine Woche lang geöffnet. Jetzt aber kann das Haus bald wieder geöffnet werden. «Die Entwicklungen der letzten Wochen geben uns Anlass zur Hoffnung, dass die Situation in der Schweiz sich so weit entspannt, dass wir am 14. Mai das Haus wieder für die Öffentlichkeit zugänglich machen können», schreibt Elisabeth Fähndrich, Präsidentin des Kunstvereins Uri, in einem Begleitbrief zu den Unterlagen zur GV. Das biete Gelegenheit, «die vielfältigen und vielschichtigen Arbeiten des Schwyzer Universalkünstlers Anton Bruhin noch zu sehen.» Der heutige Stand der Planung sehe vor, dass die Ausstellung bis zum 16. August weiter geführt werden.

Gruppenausstellung ist erst im Frühjahr 2021 zu sehen

Die Herbstausstellung soll am 12. September eröffnet werden. Der in Winterthur lebende Zeichner und Maler Valentin Magaro präsentiert sich im Dialog mit dem verstorbenen Urner Künstler Heinrich Danioth. Die für den Herbst geplante Gruppenausstellung mit Martin Mele und Aimée Moreau und anderen wird auf das Frühjahr 2021 verschoben.

Im Gegensatz zu diesem Jahr, in dem die Coronakrise deutliche Spuren hinterlassen wird, kann der Kunstverein Uri auf ein erfolgreiches 2019 zurück blicken. Insgesamt verzeichnete das Haus für Kunst Uri 5151 Besucher. Die Kunst auf dem Furkapass zog 1514 Personen an. Die Einzelausstellung der Schweizer Zeichnerin und Malerin Karoline Schreiber besuchten 1071 Personen. Die Ausstellung «Natur - Zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit. Von Amazonien in die Alpen» interessierte 1910 Personen. Die 38. Werk- und Förderungsausstellung der Kunst- und Kulturstiftung Uri schliesslich verzeichnete 656 Personen.

Kunstverein soll sich Ende Juni zur GV treffen

Die diesjährige Generalversammlung des Kunstvereins Uri wurde vor Monaten auf den 16. Mai terminiert. An diesem Datum kann sie nun aber aufgrund der aktuellen Situation nicht festgehalten werden. Die GV soll nun auf Samstag, 27. Juni verschoben werden. Einer Verschiebung wurde gegenüber der Durchführung der Versammlung in Papierform der Vorzug gegeben. «Unser Haus verfügt über grosszügige Räumlichkeiten, so dass wir uns eine weitläufig gestuhlte Sitzordnung vorstellen können, die sich an die behördlich vorgegebenen Distanzen hält», so die Präsidentin.

Neben den gewohnten Traktanden gibt es an der GV zwei besondere Themen: einerseits Wahlen in den Vorstand und andererseits Änderungen der Grundsatzpapiere der Kunst- und Kulturstiftung Uri. Verabschiedet wird an der GV Vizepräsident F. X. Brun. Mit zwei neuen Mitgliedern soll der Vorstand auf neun Personen vergrössert werden. Zur Wahl stehen Stefan Aschwanden und Kilian Gasser.

Das Kuratorium der Kunst- und Kulturstiftung Uri hat die Förderarten diskutiert und beantragt Änderungen der Vereinbarung zwischen dem Kanton und dem Kunstverein Uri. «Im Wesentlichen geht es dabei darum, die heutige Praxis in der Vereinbarung klarer abzubilden», erklärt Ralph Aschwanden, Geschäftsführer der Kunst- und Kulturstiftung Uri, auf Anfrage. Gestrichen wird hingegen die Möglichkeit des Kunst- und Werkankaufs. «Dafür ist seit 2016 die kantonale Kunstankaufskommission verantwortlich», erklärt Aschwanden.