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Haus für Kunst legt positive Zahlen vor

Das Haus für Kunst Uri kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Ausstellungen wurden von knapp 5000 Personen besucht. Zudem nahmen mehr als 1700 Personen an einer Veranstaltung der Kunstvermittlung teil.
Markus Zwyssig
Ian Anüll war einer der Künstler, die im vergangenen Jahr im Haus für Kunst Uri ausstellten. (Bild: Markus Zwyssig (Altdorf, 8. Juni 2017))

Ian Anüll war einer der Künstler, die im vergangenen Jahr im Haus für Kunst Uri ausstellten. (Bild: Markus Zwyssig (Altdorf, 8. Juni 2017))

4831 Personen haben im vergangenen Jahr das Haus für Kunst Uri besucht. Präsidentin Elisabeth Fähndrich schreibt in ihrem Jahresbericht von einem erfolgreichen Kunstjahr. 1265 Personen besuchten die Frühlingausstellung von Markus Kummer mit Findlingen im Aussenraum und imposanten Schwarz-Weiss-Drucken im Danioth-Pavillon. Das Haus für Kunst Uri arbeitete mit der Stelle für Kultur der Stadt Zug zusammen.

1557 Besucher wurden bei der Einzelausstellung von Ian Anüll im Sommer gezählt. «Die Ausstellung erzählte Geschichten und überzeugte mit ihrer Fülle von optischen und akustischen Reizen», hält Fähndrich dazu fest. Inspiriert von ihrer Auszeit in London 2014 konzipierte Barbara Zürcher, Direktorin im Haus für Kunst Uri, im Herbst die Gruppenausstellung London meets Altdorf. Fünf Monate durften Zürcher dank einem Stipendium der Landis & Gyr Stiftung in der englischen Hauptstadt leben und arbeiten. Die Ausstellung mit Kunst rund um die englische Metropole verzeichnete 1396 Besucher. «Mit Musik aus Kopfhörern konnte man durch die Räume schlendern, man erlebte Fotografie, Objekte, Videokunst, es gab Humorvolles und Beklemmendes», fasst Elisabeth Fähndrich die Erlebnisse ihres Ausstellungsbesuchs zusammen.

613 Personen besuchten die Urner Werk- und Förderausstellung. Sie war begleitet von der Sonderausstellung von Thomi Dittli. Elisabeth Fähndrich bedankt sich in ihrem Jahresbericht bei Barbara Zürcher und ihrem Team für ihren Einsatz. Sie hätten dem Publikum einen vielfältigen und beeindruckenden Kunstgenuss ermöglicht.

Zwei gewichtige Wechsel im Urner Kunstbetrieb

Präsidentin Elisabeth Fähndrich ist seit einem Jahr im Amt. Sie trat die Nachfolge von Valentin Bomatter an. Einen Wechsel gab es aber auch bei der Kunstvermittlung. Lotti Etter war rund 15 Jahre lang im Haus tätig. «Sie baute Vermittlungsgefässe auf und entwickelte sie weiter», so Fähndrich. Viele hundert Schüler hätten sich in Etters Workshops mit moderner Kunst auseinandergesetzt. «Unzählige Gruppen erlebten Kunst bei ihren Führungen.» In den letzten Jahren kamen Veranstaltungen für Flüchtlinge und Migranten dazu. «Mit ihrer tollen Arbeit hat Lotti Etter dazu beigetragen, dass unser Haus positiv wahrgenommen wird.» Der Kunstverein sei nun gespannt, welche Akzente ihre Nachfolgerin Joëlle Staub setzen werde. Im vergangenen Jahr konnte die Kunstvermittlung insgesamt 1717 Teilnehmer an ihren Veranstaltungen verzeichnen.

Die Jahresrechnung schliesst bei einem Aufwand von 494070 Franken mit einem Gewinn von 31640 Franken ab. Um den Betrieb aufrecht zu erhalten, ist das Haus für Kunst Uri auf Zuwendungen und Unterstützung angewiesen. Zu den grossen Geldgebern gehört der Kanton Uri, die Gemeinde Altdorf und die Dätwyler Stiftung. Viele weitere Sponsoren und Stiftungen unterstützen das Haus für Kunst Uri.

Hinweis

Die Generalversammlung des Kunstvereins Uri findet am kommenden Samstag, 26. Mai, um 10.30 Uhr im Haus für Kunst Uri statt.

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