HAUSAUFGABEN: Noch wenige Schulen bieten in Uri Betreuung an

Die Regierung möchte, dass Schüler vermehrt betreut die Hausaufgaben machen können. Ihr Spielraum ist jedoch begrenzt.

Markus Zwyssig
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Schüler machen ihre Hausaufgaben. (Archivbild Boris Bürgisser)

Schüler machen ihre Hausaufgaben. (Archivbild Boris Bürgisser)

Erstfeld, Flüelen und die Kreisschule Seedorf (Oberstufe) kennen das Angebot der betreuten Hausaufgabenzeit. Das geht aus Befragungen hervor, welche die Bildungsdirektion im Januar 2010 und im Dezember 2013 durchgeführt hat. Ein Vergleich der beiden Umfragen zeigt, dass das Angebot in Flüelen und Erstfeld eingeführt worden ist. Die Kreisschule Ursern beabsichtigt, im Schuljahr 2014/2015 probeweise eine betreute Hausaufgabenzeit anzubieten. An der Kreisprimarschule Seedorf-Bauen sowie in Hospental war das Angebot geplant. Es wurde jedoch nicht genutzt.

«Kann»-Formulierung

Die Regierung begrüsst das Angebot. Es fehlt ihr aber aufgrund der rechtlichen Ausgangslage an geeigneten Mitteln, die sie ergreifen könnte, damit weitere Gemeinden eine ausserschulische Betreuung einführen. Das schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf eine Interpellation von Nina Marty (SP, Altdorf). Der Landrat diskutiert am 26. März über den Vorstoss. Mit der Schulverordnung besteht eine rechtliche Grundlage, die den Gemeinden ermöglicht, auf freiwilliger Basis eine betreute Hausaufgabenzeit einzuführen.