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Heidi Z’graggen und Simon Stadler sollen für CVP Uri nach Bern

Die grösste Urner Partei will ihren Sitz im Ständerat halten und strebt zudem den einzigen Urner Sitz im Nationalrat an. Heidi Z’graggen soll die Nachfolge von Isidor Baumann antreten. Simon Stadler soll neu Mitglied im Nationalrat werden.
Markus Zwyssig
Heidi Zgraggen und Simon Stadler: So heisst das Ticket der CVP. (Bild: Markus Zwyssig)

Heidi Zgraggen und Simon Stadler: So heisst das Ticket der CVP. (Bild: Markus Zwyssig)

Gross war der Aufmarsch am Mittwochabend an der Nominationsversammlung für die National- und Ständeratswahlen der CVP Uri im Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) Uri. In den Reihen waren auch für eine CVP-Versammlung unbekannte Gesichter auszumachen. Die Partei dürfte neue Mitglieder gewonnen haben, welche dadurch mitstimmen durften, wen die Partei neu nach Bern schicken möchte.

Beide Kandidaten schlagen sich im Podium gut

In einem Interview unter der Leitung von UW-Chefredaktor Markus Arnold konnten sich die beiden CVP-Kandidaten für den nach dem Rücktritt von Beat Arnold frei werdenden Nationalratssitz vorstellen. Dabei schlugen sich sowohl Patrizia Danioth als auch Simon Stadler gut. Bei abgegebenen 178 Stimmen fielen 97 Voten auf Simon Stadler und 81 Stimmen auf Patrizia Danioth.

Stadler verspricht: Einsatz mit Herzblut

Er mache sehr gerne Politik und liebe den Kanton, sagte der 31-jährige Simon Stadler. In Bern würde er sich mit Herzblut einsetzen, wie er das bisher bereits im Kanton Uri gemacht habe.

Simon Stadler politisiert seit 2012 im Urner Landrat. 2017 übernahm er das Präsidium der Spitalkommission, die den Neu- und Umbau des Kantonsspitals begleitet. Von 2016 bis 2018 stand er als Präsident der landrätlichen Gesundheits-, Sozial- und Umweltkommission vor. Er lernte Maurer und ist heute als Primarlehrer tätig.

Ida Glanzmann verspricht Unterstützung der CVP Schweiz

Unbestritten war die Kandidatur von Heidi Z’graggen. Sie wurde im offenen Mehr einstimmig für den nach dem Rücktritt von Isidor Baumann frei werdenden Sitz im Ständerat nominiert. Als Regierungsrätin habe sie seit 2004 vielfältige Erfahrungen sammeln können, auch in interkantonalen und eidgenössischen Gremien. Während dieser langen Zeit habe sie sich aber auch ein grosses persönliches Netzwerk aufgebaut. Sie sei mit den Anliegen und Bedürfnissen der Urner vertraut. «Nun bin ich bereit all dies und meine Kenntnisse in unterschiedlichsten politischen Fragen als Ständerätin zum Wohle der Urner Bevölkerung zu nutzen», so Z’graggen.

Prominente Unterstützung erhielt sie von Ida Glanzmann, Vizepräsidentin der CVP Schweiz. Sie bedankte sich auch bei den beiden Kandidaten für den Nationalrat. «So kann die CVP wieder gewinnen.» Sie sicherte für den bevorstehenden Wahlkampf die Unterstützung der CVP Schweiz zu.

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