HEILPÄDAGOGISCHES ZENTRUM: Jetzt wird ein Wettbewerb lanciert

Die Sammelkampagne für das Neubauprojekt des Heilpädagogischen Zentrums Uri läuft über Erwarten gut. Nun sind schon früher als geplant die Architekten am Zug.

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Annemarie Pittet, Verwaltungsratspräsidentin des Heilpädagogischen Zentrums Uri. (Bild Neue UZ)

Annemarie Pittet, Verwaltungsratspräsidentin des Heilpädagogischen Zentrums Uri. (Bild Neue UZ)

Annemarie Pittet, Verwaltungsratspräsidentin des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Uri, und der Leiter der Therapiestelle, Hugo Bossert, hatten bei der gestrigen Medienkonferenz in Altdorf gute Gründe, miteinander um die Wette zu strahlen.

Nachdem tags zuvor die Talgemeinde Ursern einen Beitrag von 100'000 Franken an den Neubau einer Therapiestelle einstimmig abgesegnet hatte, gab es für den gleichen Zweck gleich noch eine stattliche Summe obendrauf. Verwalter Hans Traxel überreichte Pittet im Namen der Korporation Uri symbolisch einen Scheck über 250'000 Franken.

Die heutige Raumsituation der Therapiestelle ist völlig ungenügend und zudem auf mehrere Mietobjekte aufgeteilt. Dies erschwert die Koordination und einen rationellen Dienstleistungsbetrieb. Mit einem Neubau, der sämtliche Angebote unter einem Dach vereinigt, könnten alle Probleme auf einen Schlag beseitigt werden.

Projektwettbewerb wird drei Monate früher lanciert als geplant
«Unser von Nationalrätin Gabi Huber präsidiertes Patronatskomitee hat hervorragende Arbeit geleistet», freute sich Bossert. «Dank ihm sowie den Absichtserklärungen der öffentlichen Hand von gesamthaft 2,85 Millionen, die als entscheidendes Signal für Stiftungen und Gönner wirkten, sind wir mittlerweile bei einem Spendenstand von rund 4,7 Millionen Franken angelangt.»

Und er erklärt: «Der positive Verlauf unserer Sammelkampagne hat uns dazu bewogen, den Projektwettbewerb bereits jetzt, also rund drei Monate früher als ursprünglich geplant, zu lancieren.»

Bauland wird gratis zur Verfügung gestellt
Die Gesamtkosten für das Neubauprojekt sind auf 8,5 Millionen Franken veranschlagt. Davon werden 1,6 Millionen Franken über Fremdmittel (Hypothek) finanziert.

Das Bauland im Wert von 400 000 Franken stellt die Gemeinnützige Gesellschaft Uri als Eigentümerin der Liegenschaft in Altdorf, wo sich das Kinderheim sowie das HPZ Uri befinden und auf der das neue Therapiezentrum gebaut werden soll, kostenlos zur Verfügung.

Den grossen Rest von 6,5 Millionen Franken muss die Bauherrin via Beiträge der öffentlichen Hand sowie privater und institutioneller Gönner auftreiben. Letztere haben bislang zusammen 1,85 Millionen Franken zugesichert.

Ziel ist es, Ende 2009 mit der Bauausführung zu beginnen. Mitte 2011 soll der Neubau mit einer Gesamtnutzfläche von 1100 Quadratmetern bezugsbereit sein.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.