HEIMARBEIT: Aufträge der Armasuisse sollen es richten

Seit 1946 fördert und vermittelt der Kanton Uri aufgrund der regionalpolitischen Bedeutung die Heimarbeit. Im vergangenen Jahr konnte eine Lohnsumme von rund einer Million Franken ausbezahlt werden.

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Frauen bei der Arbeit im Textilatelier Uri in Altdorf. (Bild pd)

Frauen bei der Arbeit im Textilatelier Uri in Altdorf. (Bild pd)

Das Jahr 2008 war für die Heimarbeit Uri wiederum ein gutes Jahr, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Man habe zwar nicht ganz an das Rekordjahr 2007 anknüpfen können, sei aber trotzdem sehr zufrieden mit dem Abschluss.

Spezialmaschinen notwendig
Der Umsatz (rund 2 Millionen Franken) wie auch die Lohnsumme (rund 1 Million Franken) sind leicht zurückgegangen. Bei der Lohnsumme für die Heimarbeitsgruppen ist ein markanter Rückgang gegenüber 2007 zu verzeichnen. Dies liege daran, dass es sehr schwierig sei, geeignete Arbeit für die Frauen, die zu Hause arbeiten, zu bekommen. Für die meisten Arbeiten benötige man Spezialmaschinen, die man nur in den Ateliers habe, wie es weiter heisst. Aus diesem Grund auch der leichte Rückgang beim Personal Heimarbeitsgruppen.

Prognosen schwierig
Dank einem Grossauftrag der Armasuisse sei das Textilatelier sehr gut ausgelastet gewesen. Die Aussichten in Bezug auf Aufträge von der Armasuisse sind weiterhin gut, wie es weiter heisst. Wie sich die Auftragslage aus der Privatwirtschaft entwickelt, sei aufgrund der momentanen Wirtschaftslage jedoch schwierig vorauszusagen.

Das Zentrum für die Heimarbeit bildet das Textilatelier in Altdorf mit Ausstrahlungskraft für alle Kantonsteile. Zusätzliche Hauptpfeiler bilden die Werkstätten in den so genannten Randregionen. Total waren 2008 im Kanton 89 Personen mit Heimarbeit beschäftigt, der Durchschnittslohn lag bei rund 12'300 Franken.

scd