HEINRICH-DANIOTH-STIFTUNG: Trickfilmer kann dank Preis nun durchstarten

Der Schattdorfer Adrian Flückiger hat schon ein paar witzige kurze Trickfilme geschaffen. Bald gibts Neues von ihm zu sehen.

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Adrian Flückiger bei der Arbeit mit seinen Murmeltieren. (Bild Urs Hanhart / Neue UZ)

Adrian Flückiger bei der Arbeit mit seinen Murmeltieren. (Bild Urs Hanhart / Neue UZ)

Adrian Flückiger erhält unerwartete Starthilfe. Der 28-jährige Schattdorfer Animationsfilmer wurde am Samstag mit dem Werkjahr der Heinrich-Danioth-Stiftung ausgezeichnet. 14'000 Franken gehen auf sein Konto. «Das Geld kommt zur richtigen Zeit», freut sich Flückiger, der soeben sein Masterstudium in Design und Kunst an der Hochschule Luzern abgeschlossen hat. Jetzt versucht er sich als professioneller Filmemacher.

Entstehen soll erneut ein Puppentrickfilm von drei bis vier Minuten Länge. Kostenpunkt: 100'000 bis 120'000 Franken. Neben dem Preis hofft er nun auf Unterstützung durch das Schweizer Fernsehen, das Bundesamt für Kultur sowie auf spendenfreudige Stiftungen.

Schon während seines Studiums hat Flückiger Animationsfilme realisiert. Als gelernter Polymechaniker kam er auf dem zweiten Bildungsweg zur Kunst. So wurde er mit «Signalis» an den Solothurner Filmtagen ausgezeichnet.


Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».