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Helikopter kollidiert mit Heuseil im Kanton Uri

Am Mittwochvormittag hatten ein Heli-Pilot und sein Flughelfer Glück im Unglück: Beim Anflug zu einem Wildheutransport kollidierte der Helikopter mit einem Seil. Beide blieben unverletzt.
Bruno Arnold
Der beschädigte Heli wird aus dem Gebiet geflogen. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Der beschädigte Heli wird aus dem Gebiet geflogen. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Am Mittwoch wollten Mitarbeiter eines privaten Helikopterunternehmens im 1380 Meter über Meer gelegenen Gebiet Schwand oberhalb von Bürglen im Schächental, Wildheu abtransportieren. Um zirka 8 Uhr war der Pilot im Begriff den Flughelfer abzusetzen. Beim Anflug zum Abladeort kollidierte der Helikopter mit dem dort gespannten Heuseil. Trotz der beschädigten Rotorblätter konnte der Pilot den Helikopter in unmittelbarer Nähe landen. Der Pilot und der Flughelfer blieben beim erwähnten Vorfall unverletzt.

Auf der Hinderniskarte nicht eingezeichnet

Ein Hindernisprojekt muss vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) bewilligt werden und wird auf einer Online-Karte publiziert. «Das Seil, mit dem der Heli kollidierte, ist auf der Luftfahrthinderniskarte nicht eingezeichnet», heisst es in der Medienmitteilung der Kantonspolizei Uri. Gemäss Urs Holderegger, Mediensprecher des Bazl, müssen Seile im überbauten Gebiet bei einem Bodenabstand ab 60 Metern und im unüberbauten Gebiet – wie im Fall des Gebiets Schwand in Bürglen – ab 25 Metern eingetragen sein.

Höhe des Seils muss untersucht werden

«Auf welcher Höhe das Seil im Schächental gespannt war, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen», hielt der stellvertretende Urner Polizeikommandant Ruedi Huber am Mittwoch auf Anfrage unserer Zeitung fest. Der beschädigte Helikopter wurde gemäss Huber am Mittwochabend mit einem Superpuma eines privaten Helikopterunternehmens aus dem unwegsamen Gebiet ausgeflogen, danach auf einen LKW verladen und mit diesem zur Inspektion und Reparatur abtransportiert. Der Sachschaden kann gemäss Mitteilung der Kantonspolizei noch nicht beziffert werden. «Die Staatsanwaltschaft Uri hat am Mittwoch eine Untersuchung eingeleitet. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle ist orientiert», heisst es in der Mitteilung der Kantonspolizei Uri.

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