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Hier gehen die Urner ins Lager

Während einige Sommerlager fast von Teilnehmern überrannt werden, kämpfen andere mit harter Konkurrenz. Am meisten Probleme hingegen bereitet den Verbänden, einen Lagerplatz zu finden.
Florian Arnold
Grafik: mop

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Einige müssen sich noch gedulden, für die Jubla Spiringen jedoch beginnt bereits heute das Sommerlager. Die 23 Leiter und 35 Kinder und Jugendliche ziehen für eine Woche in die Flumserberge. «Das Sommerlager ist das Highlight des Scharjahrs», sagt Leiterin Flavia Arnold. Besonders auch bei Leitern scheinen die unbeschwerten Lagerwochen beliebt zu sein.

So wird die Pfadi Schattdorf mit 20 Leitern und 26 Kindern ins Lager ziehen. «Ein starker Jahrgang durfte dieses Jahr einen Leiterkurs besuchen, deshalb haben wir derart viele Leiter dabei», erklärt Andreas Wolf. Nach einer Woche wird die Schar Kinder dann wesentlich kleiner: Nur noch neun verbleiben für eine zweite Woche unter der Obhut der Leiter.

Auch die Älteren brechen Zelte frühzeitig ab

Noch markanter zeigt sich dies bei der Pfadi Seedorf: Während in der ersten Woche 39 Teilnehmer dabei sind, sind es in der zweiten gerade mal noch 12. Neben den Jüngsten, die ohnehin nur für eine Woche ins Lager kommen, brechen auch Ältere die Zelte frühzeitig ab. Nicht zuletzt wegen dem Sportlager in Tenero, wie Leiter Tobias Baumann sagt: «Diese Konstellation gab es bereits früher schon einmal.» Für das Tenerolager sei jeweils die dritte Juliwoche reserviert. «Leider hat der Erziehungsrat nun die Sommerferien eine Woche nach hinten verlegt, sodass es zu Überschneidungen kommt», bedauert Baumann.

Auch die Pfadi Altdorf geht mit fast gleich vielen Leitern (15) wie Kindern (19) ins Lager. Etwas schwierig sei es gewesen, ein Küchenteam zusammen zu stellen. «Bei uns kochen immer ehemalige Pfader», sagt Fabio Arnold. «In diesem Jahr sind fast alle mit Prüfungen, Praktiken oder Reisen ausgebucht.» Trotzdem habe man es noch geschafft.

Mit 27 Kindern ziehen die Pfadi und der Blauring Bürglen ins Lager: Wiederum spannen die beiden Organisationen zusammen. «Noch immer gibt es einige Jahrgänge, die nicht in der Pfadi Bürglen vertreten sind, weshalb die Anzahl von Teilnehmern im Lager noch recht gering ist», sagt Fabrizio Bätscher, Pfadi-Abteilungsleiter. Die Motivation bei jenen Jugendlichen, die auch schon dabei waren, sei dafür gross. «Wir haben einen konstanten Stamm von Jugendlichen, die immer und sehr gerne bei Lagern und auch sonstigen Aktivitäten dabei sind».

Schwieriger sei es hingegen bei den jüngeren Teilnehmern. Diese würden oft erst spät ihr erstes Lager besuchen. Blauring-Leiterin Tanja Wyrsch hat eine Erklärung dafür: «Für die Kinder besteht ein immer grösseres Freizeitangebot.» Einem grösseren Lager hat sich auch die Jungschar Brennpunkt angeschlossen. Sie spannt mit drei ausserkantonalen Jungscharen zusammen. Mit nur 8 Leiterinnen, dafür 41 Kindern verzeichnet der Blauring Schattdorf eine überdurchschnittliche Beteiligung. «Dies ist auf die grossartige Arbeit des Leiterteams während des ganzen Vereinsjahres zurückzuführen», sagt Andrea Schuler. Auch die Meitlipfadi Altdorf geht mit 8 Leiterinnen und 38 Kindern ins Lager.

Blauring Altdorf hat die grösste Lagerschar

Das grösste Lager stellt der Blauring Altdorf mit 67 Kindern und rund 25 Leiterinnen. «Wenn schon die Mutter im Blauring war, kommt oft die Tochter auch», gibt Leiterin Eliane Furger als mögliche Erklärung für die Beliebtheit an. Zudem sei das Blauring oft in der Öffentlichkeit zu sehen. Die Jungwacht Attinghausen gehört mit 25 Leitern und 31 Teilnehmern ebenfalls zu den grössten Urner Lagern. «Die Suche nach Lagerplätzen ist nicht einfach. Es braucht einige Besichtigungen, um einen Passenden zu finden», sagt Lorena Poletti.

«Die Lagerplatzsuche erfordert viel Zeit und auch das nötige Glück», sagt Elias Arnold von der Jungwacht Altdorf, die mit 22 Leitern und 41 Kindern ins Lager geht. Das wichtigste sei, mit der Suche früh zu beginnen, bestätigt auch Svenja Zgraggen von der Pfadi Erstfeld. Sie zieht mit 20 Leitern und 44 Teilnehmern ins Lager. Der Flüeler Verein Zigani Fiora geht mit 10 Leitern und 26 Kindern ins Lager. Und die Jugendgruppe Isenthal wird mit 12 Leitern 23 Kinder betreuen.

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