Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Hirschjagd in Uri: SVP-Landrat will Abschusszahlen massiv erhöhen

In den Urner Wäldern gibt es zu viele Hirsche, findet Alois Arnold-Fassbind (SVP, Bürglen). Mit einer Parlamentarischen Empfehlung will er Abhilfe verschaffen.
Carmen Epp
Geht es nach Alois Arnold-Fassbind, leben zu viele Hirsche in Uri - im Bild eine Gruppe im Schächental. (Bild: Tony Gnos, 27. September 2017)

Geht es nach Alois Arnold-Fassbind, leben zu viele Hirsche in Uri - im Bild eine Gruppe im Schächental. (Bild: Tony Gnos, 27. September 2017)

Alois Arnold-Fassbind (SVP, Bürglen) will die Regeln und Vorschriften zur Hirschjagd ändern. Das geht aus seiner Parlamentarischen Empfehlung hervor, die er mit seinen SVP-Kollegen Max Baumann (Spiringen), Hans Gisler (Haldi), Anton Infanger (Bauen) sowie CVP-Landrat Alois Zurfluh (Attinghausen) am 22. Mai einreichte.

Hirsche verursachen Schaden

Im Kanton Uri und auch in anderen Nachbarkantonen habe der Hirschbestand in den letzten Jahren sehr stark zugenommen, der Hirschbestand sei «völlig aus der Kontrolle geraten», begründete Arnold sein Anliegen.

Durch den letzten sehr trockenen Sommer seien viele Naturwiesen in einem schlechten Zustand. Die Graswurzeln seien zum Teil abgestorben, den Rest haben die Engerlinge gefressen. Viele Wiesen hätten deshalb neu angesät werden müssen. Daneben habe auch der Hirsch im unteren Kantonsteil, vor allem in den Wintereinstandsgebieten und im Wiesland in den letzten Jahren sehr grosse Schäden angerichtet. Das bringe Futterverluste durch Trittschäden mit sich. Ausserdem frässen die Hirsche Gras weg.

Jagdbanngebiete sollen geöffnet werden

Für Arnold ist deshalb klar: Der Hirsch muss anders reguliert werden. Er empfiehlt dem Regierungsrat deshalb, folgende Massnahmen zu treffen: Die Abschusszahlen sollen massiv erhöht werden, wie dies bereits Kantone wie Obwalden, Schwyz, St. Gallen und Graubünden getan haben. Um dies zu erreichen, sollen Jagdbanngebiete geöffnet werden. Regeln, dass an gewissen Tagen nur gewisse Tiere erlegt werden können, sollen aufgehoben werden, solange der Hirschbestand nicht deutlich abgenommen hat. Ausserdem soll ein gleichzeitiger Jagdbeginn auf den Hirsch mit den Nachbarkantonen abgesprochen und gleich lange Jadgzeiten wie in anderen Kantonen eingeführt werden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.