HOCHWASSERSCHUTZ: Die Korporation will dem Kanton helfen

Die Korporation Uri stellt Ersatzflächen zur Verfügung. Damit kann auf das geplante Umgehungsgerinne in Schattdorf verzichtet werden.

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Anton Arnold, Korporationspräsident Uri. (Archivbild Bruno Arnold/Neue UZ)

Anton Arnold, Korporationspräsident Uri. (Archivbild Bruno Arnold/Neue UZ)

Im Rahmen des Hochwasser-schutzprojekts Urner Talboden plant der Kanton Uri als ökologische Ausgleichsmassnahme ein Umgehungsgerinne zum Schächen im Raum Schattdorf. Dagegen wurden im Rahmen des öffentlichen Auflageverfahrens verschiedene Einsprachen eingereicht. Auf Widerstand stiessen vor allem die «unverhältnismässigen ökologischen Ausgleichsmassnahmen».

«Vernünftiger Ausgleich zwischen den Nutzungsansprüchen»
Die Korporation Uri ist bereit, dem Kanton – als Ersatz für das Umgehungsgerinne in Schattdorf – Flächen im Wilerschachen (Polenschachen) in Erstfeld und im Schützenschachen in Silenen zur Verfügung zu stellen. «Damit könnte auf das Umgehungsgerinne verzichtet werden», sagt Korporationspräsident Anton Arnold. «Mit Massnahmen an den beiden erwähnten Standorten könnte zudem der Verlust an landwirtschaftlichem Kulturland sehr gering gehalten werden.»

Mit der vorgeschlagenen Lösung könne in Schattdorf ein vernünftiger Ausgleich zwischen den Nutzungsansprüchen von Industrie und Landwirtschaft erreicht werden.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.