HOCHWASSERSCHUTZ: In der Schächenmündung den Notfall geprobt

Der Bereich der Schächenmündung in die Reuss stellt bei einem Hochwasser eine komplexe Schadenstelle dar. 60 Personen simulierten am Donnerstag ein Worst-Case-Szenario.

Drucken
Teilen
Der Bereich der Schächenmündung in die Reuss. (Bild mapsearch.ch)

Der Bereich der Schächenmündung in die Reuss. (Bild mapsearch.ch)

Die Baudirektion Uri hat die gross angelegte Hochwasserschutzübung zusammen mit der Sicherheitsdirektion, den betroffenen Gemeinden (Altdorf, Attinghausen, Bürglen und Schattdorf), den ansässigen Industriebetrieben und mit der Alptransit AG durchgeführt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Mit dieser technischen Einsatzübung seien die Führungsinfrastrukturen und das Zusammenspiel der Beteiligten anhand eines bevorstehenden mittelschweren Hochwasserereignisses durchgespielt worden.

Ein spezielles Augenmerk galt den diversen Baustellen (Neat, Hochwasserschutz, Strassen) im engen Raum Schächenmündung. Im Weiteren wurde auch eine Evakuierung des Gewerbegebietes Kreuzmatt westlich des Bahnhofs Altdorf thematisiert.

Baudirektor Markus Züst zog an der abschliessenden Medienkonferenz ein positives Fazit: «Erfreulicherweise hat sich heute gezeigt, dass zwar noch Arbeit auf uns wartet, dass wir aber generell auf dem richtigen Weg sind.» Die Bauarbeiten am Hochwasserschutz würden noch einige Jahre dauern. «Parallel dazu arbeiten wir daran, die Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit des Kantons, der Gemeinden und der ansässigen Betriebe stets zu verbessern.» Die Übung habe «wichtige» Anhaltspunkte geliefert, um besser für kommende Hochwasserereignisse gewappnet zu sein.

scd