Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Hospental: Drei von fünf Gemeinderäten treten zurück

Die Gemeinde steht finanziell gut da. Der Steuerfuss für 2019 soll um 5 Prozent, auf 95 Prozent gesenkt werden. Zudem sollen Gemeinderätsmitglieder finanziell besser entschädigt werden.
Philipp Zurfluh
In Hospental treffen sich die Stimmbürger Ende Oktober zur Offenen Dorfgemeinde. (Bild: Urs Hanhart, 7. Juni 2018)

In Hospental treffen sich die Stimmbürger Ende Oktober zur Offenen Dorfgemeinde. (Bild: Urs Hanhart, 7. Juni 2018)

Im Mittelpunkt der Offenen Dorfgemeinde vom Mittwoch, 31. Oktober, stehen die Gemeinderatswahlen, welche am 25. November an der Urne stattfinden. Vom fünfköpfigen Gemeinderatsgremium haben drei Mitglieder ihre Demission auf Ende Jahr eingereicht. Dies sind: Präsident Beda Regli, Vizepräsident Peter Christen und Verwalter Michael Keller. Peter Christen wird auch als Präsident der Baukommission demissionieren. Sozialvorsteherin Rita Monn und Mitglied Renata Graf stellen sich für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren zur Wiederwahl.

Ob sich bereits Kandidaten für das Amt des Gemeinderats zur Verfügung gestellt haben, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Gemeindepräsident Beda Regli war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Im Kreisschulrat wird ein Nachfolger für das Mitglied Gabriele Regli gesucht.

Das Budget für 2019 sieht für Hospental erfreulich aus. Bei einem Aufwand von 648'300 Franken und einem Ertrag von 695'850 Franken wird mit einem Gewinn von 47'500 Franken gerechnet. Bei diesem Ertrag ist die Auswirkung eines tieferen Steuerfusses noch nicht miteinberechnet.

Gemeinde profitiert vom Tourismus

Der Gemeinderat beantragt der Versammlung, den Steuerfuss für das Jahr 2019 um 5 Prozent, von 100 Prozent auf 95 Prozent, zu senken. «Hospental steht finanziell gut da, zudem profitiert die Gemeinde von der touristischen Entwicklung im Urserntal, deshalb ist die Senkung des Steuerfusses vertretbar», sagt Martin Jörg, Gemeindeschreiber von Andermatt, gegenüber unserer Zeitung.

«Die Gemeinde spart mit der Kreisschullösung Ursern jährlich rund 130'000 Franken ein», so Jörg. Im Weiteren ist das neue Finanzreglement Senioren- und Gesundheitszentrum in Kraft, welches das Kostenrisiko einer Defizitgarantie massiv reduziert.

Gemeindepräsident soll 300 Franken mehr bekommen

Auf der Traktandenliste stehen zudem zwei Orientierungen und Beschlussfassungen: Einerseits geht es um die Änderung der Verordnung über die Entschädigung der Behördenmitglieder und der Stundenlöhner. So soll unter anderem der Präsident des Gemeinderats neu mit 1000 Franken pro Jahr entschädigt werden, somit 300 Franken mehr als bisher. Ein Mitglied des Gemeinderats soll neu jährlich eine pauschale Entschädigung von 400 Franken erhalten, bisher gab es nur Sitzungsgelder und Spesenvergütungen.

Zudem geht es um den Antrag des Feuerwehrkommandanten Gregor Regli über die Erhöhung des Feuerwehrpflichtersatzes von 180 auf 300 Franken.

Die Offene Dorfgemeinde findet am Mittwoch, 31. Oktober, um 20 Uhr im Gemeindesaal im Mehrzweckgebäude statt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.