Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Lawine donnert auf Strasse bei Hospental – vier Fahrzeuge teilweise verschüttet

Am Sonntagmorgen hat sich zwischen Hospental und Zumdorf eine Lawine gelöst und die Furkastrasse auf einer Länge von 250 Metern verschüttet. Personen sind keine zu Schaden gekommen. Die Furkastrasse bleibt bis auf weiteres gesperrt.
Philipp Zurfluh
Ein Schneeräumfahrzeug befreit die Furkastrasse. (Bild: Kantonspolizei Uri, 13. Januar 2019)

Ein Schneeräumfahrzeug befreit die Furkastrasse. (Bild: Kantonspolizei Uri, 13. Januar 2019)

Um zirka 11 Uhr ist bei der Kantonspolizei Uri eine Meldung eingegangen, dass zwischen Hospental und Zumdorf eine Lawine niedergegangen ist. Sie löste sich rund 30 Meter oberhalb der Furkastrasse und hat diese auf einer Länge von rund 250 Metern verschüttet, teilt die Polizei mit. Die Schneemassen haben vier Fahrzeuge, die sich gerade auf dieser Strecke befunden haben, teilweise unter sich begraben.

Autolenker können Fahrt wieder fortsetzen

Das Ereignis ging glimpflich aus. Die Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon: Wie es auf Anfrage bei der Kantonspolizei Uri heisst, konnten die Fahrzeuglenker die Fahrt nicht mehr aus Eigenantrieb fortsetzen. Die Fahrzeuge konnten aber mittlerweile geborgen werden, Personen wurden nicht verletzt. Die Insassen konnten sich selbständig befreien. Nachdem die Fahrzeuge von den Schneemassen befreit wurden, konnten die Lenker die Fahrt fortsetzen, teilt die Polizei mit.

Autoverlad Furka eingestellt

Laut der Kantonspolizei Uri wird die Strasse voraussichtlich bis Anfang Woche gesperrt bleiben, weitere Abklärungen sind im Gange. Die Bahnstrecke der Matterhorn-Gotthard-Bahn wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der Betrieb am Autoverlad Furka zwischen Oberwald und Realp ist aber eingestellt.

Die Kantonsstrasse zwischen Hospental und Realp ist durch über 20 Lawinenzüge gefährdet. Im vergangenen April richteten Schneemassen, die bei einer Lawinensprengung ausgelöst wurden, grossen Schaden an. Erst im Dezember 2018 sprach sich der Urner Landrat gegen zusätzliche Lawinensicherungen auf der Strecke aus.

Höchste Lawinengefahr

Derzeit herrscht in Uri in weiten Teilen höchste Lawinengefahr. Bis auf weiteres gesperrt sind die Strassen Unterschächen–Urigen, Gurtnellen–Pfaffensprung, Wassen–Meien sowie Linthal–Urnerboden. Der Zugverkehr zwischen Uri und Graubünden ist seit gestern Morgen unterbrochen. Ebenfalls unterbrochen war die SBB-Strecke zwischen Erstfeld und Airolo. Infolge des starken Schneefalls mussten die SBB Ersatzbusse aufbieten. (rem)

Bild: Institut für Schnee- und Lawinenforschung (Stand Sonntag, 12 Uhr)

Bild: Institut für Schnee- und Lawinenforschung (Stand Sonntag, 12 Uhr)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.