HOSPENTHAL: Rückschlag: Der Winterhorn-Deal ist geplatzt

Eigentlich standen zunächst alle Zeichen auf Happy End für das finanziell angeschlagene Skigebiet Winterhorn. Nun heisst es für die Betreiber: Zurück auf Feld 1 – der Investor ist abgesprungen.

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Boarder im Skigebiet Winterhorn. (Bild pd)

Boarder im Skigebiet Winterhorn. (Bild pd)

«Im Vorfeld gab es eine mündliche Zusage, doch das ist heutzutage nichts mehr wert», wird Claus Dangel, Geschäftsführer und Mitinhaber des Skigebietes in Hospental, im «Tages-Anzeiger» zitiert. Der Groll über die ungenannte Schweizer Gesellschaft sitzt tief – schliesslich seien alle Gespräche mit anderen Interessierten eingestellt worden. Diese müssten nun wiederaufgenommen werden. Falls der Verkauf nicht mehr in diesem Jahr über die Bühne geht, befürchtet Dangel einen Entzug der Betriebsbewilligung und einen Konkurs.

Schweizweit in die Schlagzeilen war der Winterhorn-Verkauf geraten, weil das mit 150'000 Franken verschuldete Skigebiet im Zuge einer originellen PR-Aktion für 250'000 Franken auf dem Online-Auktionshaus Ricardo.ch angeboten worden war. Dangel ist überzeugt davon, dass das Skigebiet nach einer Sanierung wieder rentabel betrieben werden könnte.

scd