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HÜFI: Weg ist wieder gut begehbar

Wasser, das auf dem Hangfirngletscher austrat, hat den Wanderweg zur Hüfihütte beschädigt. Freiwillige haben nun den Weg an einer Stelle neu ausgelegt.
Im August hat es beim Hangfirngletscher im Maderanertal einen Ausbruch gegeben. (Bild: PD)

Im August hat es beim Hangfirngletscher im Maderanertal einen Ausbruch gegeben. (Bild: PD)

red. Anfang August gab es beim Hangfirngletscher im Maderanertal ein Gletscherseeausbruch. Durch die massive Hitze hat sich wohl durch das Schmelzwasser des Gletschers ein unterirdischer See gebildet, der dann bei strahlend schönem Wetter ganz unverhofft ausbrach (siehe Ausgabe vom 8. August). Die Folgen davon konnte man bis ins Urner Unterland sehen, denn der Chärstelenbach und die Reuss führten zwei Tage lang eine braune Wassermasse bis in den Urnersee. Durch das abfliessende Wasser, das Geröll und die riesigen Steine wurde der Bergweg zur ­Hüfihütte stark beschädigt und ein grosses Stück ganz weggerissen.

Weg kurzzeitig umgeleitet

Als erste Massnahme wurde der Wanderweg kurzerhand umgeleitet und neu markiert. Dies war aber nur eine Notlösung und für längere Zeit nicht vertretbar, denn über die grossen Steine war es für die Wanderer recht mühsam und gefährlich. Dazu kam, dass der Weg für die Schafe, die unterhalb der Hüfihütte auf der Alp sind, unpassierbar war.

Schnelle Lösung gefragt

Nachdem Allmendaufseher Werner Walker, Wanderwege-Vertreter Peter Loretz und Hüfialpli-Bewirtschafter Kurt Jauch sich vor Ort ein Bild gemacht hatten, musste möglichst schnell eine Lösung ausgearbeitet werden. Denn dort, wo der Weg über das Hüfital geführt hatte, war ein etwa acht bis zehn Meter tiefes Tal entstanden.

Es war nicht mehr möglich, das Tal an dieser Stelle zu überqueren. Der Wanderweg musste dort komplett neu angelegt werden, damit er nun wieder in einem zufrieden stellenden Zustand ist. Die Instandstellung ist mit hohen Kosten und viel Arbeit verbunden. In zahlreichen persönlichen Gesprächen wurde von verschiedenen Seiten finanzielle Unterstützung zugesagt.

Grösste Arbeit ist getan

Eine grosse Freude war es auch, dass sich so viele Kollegen sofort bereit erklärt haben, bei der Instandstellung zu helfen. Dank dieser freiwilligen Personen ist ein neuer Weg entstanden, der für die Schafe sowie für die Touristen wieder gut begehbar ist.

Zwar braucht es noch den einen oder anderen Schaufelgriff zur Ausbesserung, aber die gröbste Arbeit ist getan.

Diese Helfer haben einen zerstörten Wegabschnitt erneuert. (Bild: PD)

Diese Helfer haben einen zerstörten Wegabschnitt erneuert. (Bild: PD)

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