IG Future startet ein Crowdfunding, um das Coronaloch in der Kasse zu stopfen

Wegen der Absage von Veranstaltungen hatte der Verein hohe Einbussen zu verbuchen. Nun sollen Projekte am Vereinslokal und dem VW-Bus mit Hilfe eines Crowdfundings finanziert werden.

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(pd/jb)

Um weiterhin Arbeiten und Projekte umsetzen zu können, welche die Attraktivität des Vereins erhöhen sollen, hat die IG-Future auf der Crowdfundingplattform «We make it» eine bis 4. November laufende Sammelaktion gestartet. Ziel der Aktion ist es gemäss einer Mitteilung der IG, von privaten Spenderinnen und Spendern insgesamt 20'000 Franken zu erhalten. Wird das Sammelziel bis 4. November nicht erreicht, erhalten die Spender ihr Geld zurück.

Marina Jäger und Claudia Bonetti von der IG Future.

Marina Jäger und Claudia Bonetti von der IG Future.

Bild: PD

Die Sammlung ist gemäss der IG Future notwendig, weil die Coronakrise zur Absage verschiedener Veranstaltungen geführt hat. Deshalb seien die finanziellen Mittel des Vereins im Verlauf der vergangenen Monate dahingeschmolzen.

Die Interessengemeinschaft will mit Hilfe des Crowdfundings folgende Projekte realisieren:

  • Im Vereinslokal werden ein Holzboden verlegt und an der Decke, den Fenstern und der Lüftung Schall- und Wärmeisolationen vorgenommen.
  • Für die Bühne des Vereinslokals werden Aktivmonitore, Mikrofone und Kleinteile angeschafft.
  • Der vereinseigenen VW-Bus wird repariert.

Erster Leihladen der Zentralschweiz

Die IG-Future will das Bewusstsein schärfen, umweltverträglich mit Gegenständen umzugehen. Wichtigstes Mittel dazu ist der Leihladen, der montags, von 17 bis 19 Uhr und freitags, von 16 bis 19 Uhr, geöffnet ist. Unter dem Motto «Leihen statt kaufen» können Vereinsmitglieder gratis Gegenstände ausleihen, die sie für eine Arbeit oder eine Freizeitbeschäftigung benötigen. Das umfangreiche Angebot reicht von Küchenmaschinen, Werkzeugen und Sportgeräten bis zu einem VW-Bus.

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