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IG RADSPORT URI: Radsport: Der grosse Macher Sepp Indergrand tritt ab

Nach 41 Jahren im Radrennsport, davon 30 Jahre als Funktionär bei der IG Radsport Uri, tritt Sepp Indergand von der Radsportbühne ab. Bruno Küttel wird neuer Technischer Leiter der IG.
Josef Mulle
Sie haben gut lachen; von links: Bruno Küttel, Sepp Indergand und Rolf Furrer von der IG Radsport Uri. (Bild: PD (Silenen, Dezember 2017))

Sie haben gut lachen; von links: Bruno Küttel, Sepp Indergand und Rolf Furrer von der IG Radsport Uri. (Bild: PD (Silenen, Dezember 2017))

Josef Mulle

redaktion@urnerzeitung.ch

Mit Sepp Indergand aus Silenen tritt nach 41-jähriger Tätigkeit ein grossartiger Macher des Urner Radsports ins zweite Glied zurück. Als aktiver Radrennfahrer wurde er 1977 bei seinem ersten Start auch direkt vom Radvirus befallen. In der Folge erlangte er als Elitefahrer nationale Berühmtheit – insbesondere als Bergspezialist. Im Jahre 1982 gewann der heute 57-jährige Silener als Lokalmatador den Urner Klassiker Silenen–Amsteg–Bristen mit neuem Streckenrekord und fügte seinem Palmarès mit dem Erfolg beim Bergrennen Dallenwil–Wirzweli sowie als Sieger am legendären Kitzbüheler Horn weitere grosse Erfolge an. Damals gewann «der Kraxler aus Uri», wie er immer wieder bezeichnet wurde, auch den erstmals durchgeführten und zehn Rennen umfassenden nationalen Berg-Cup.

Im Anschluss an seine Rennfahrerkarriere liess sich Sepp Indergand zum J+S-Leiter ausbilden und erreichte auch dort als Leiter 3 die Höchststufe. Als 1991 Hans Traxel, ebenfalls ein Grosser des Urner Radsports, die IG Traxel ins Leben rief, stellte sich Indergand der Organisation als Trainer zur Verfügung.

IG Radsport Uri massgeblich geprägt

Nach dem Rücktritt von Hans Traxel übernahmen Sepp Indergand und Urs Tresch die Verantwortung der damals schon recht erfolgreichen IG und führten sie als IG Radsport Uri zu neuen Ufern. Ab 2003 schrieben das Führungsduo Sepp Indergand und Rolf Furrer an der Erfolgs­geschichte weiter, die bis in die heutige Zeit in der Schweizer Radsportgeschichte seinesgleichen sucht. Neben dem fast unglaublichen Medaillensegen an Europa- und Schweizer Meisterschaften waren die Olympia-Teilnahme 2016 in Brasilien von Linda Indergand und die Teilnahme einer Dreierdelegation der IG Radsport Uri (Linda und Reto Indergand, Fabio Püntener) an den diesjährigen Bike-Weltmeisterschaften in Australien sicher die absoluten Höhepunkte.

Ausgewiesener Kenner übernimmt die Funktion

Mit Bruno Küttel übernimmt wiederum ein ausgewiesener Radsportkenner das Amt als Technischer Leiter bei der IG Radsport Uri. Bruno Küttel absolvierte die Rekrutenschule bei den Radfahrern und kam so mit dem Radsport in Kontakt. 1993 löste er erstmals eine Rennlizenz und fuhr Bahn- und Bikerennen, wobei er innerhalb von zwei Jahren die Elitequalifikation schaffte. Seine grössten Erfolge waren der 4. Rang an den Bahn-Schweizer-Meisterschaften im 1-Kilometer-Zeitfahren und in der Einzelverfolgung. Auch die Teilnahme am legendären Zürcher Sechstagerennen ist in seinem Palmarès vermerkt. 2012 besuchte Bruno Küttel den J+S-Leiter-Kurs und war in der Folge als Leiter in der IG Radsport Uri tätig. Zwischenzeitlich hat er sich mit den Themen Ethik, Technik, Methodik und mit der Prüfung C in J+S stets weitergebildet. Somit ist Gewähr geboten, dass mit Rolf Furrer (bisher) und Bruno Küttel weitere erfolgreiche Kapitel in der Geschichte der IG Radsport Uri schreiben werden.

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