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«Illgau-Urner» gewinnt die letzte Stafette

Am Samstag wurde zum letzten Mal die Holzbodenstafette ausgetragen. Als Sieger ging der KTV Illgau 1 mit Remo Betschart hervor. Die letztjährige Siegercrew des SC Unterschächen holte sich den zweiten Platz, vor dem überraschend starken SC Wassen.
Josef Mulle

Mit der 42. Austragung der Holzbodenstafette wurde gleichzeitig das letzte Kapitel in der Urner Stafetten-Geschichte geschrieben, nachdem bereits die berühmte Tellstafette und später auch die Haldistafette aufgegeben wurden.

Ein kleiner Trost für die Organisatoren: Zur Dernière meldete sich noch einmal die rekordverdächtige Zahl von 36 Teams, die bei heissen Temperaturen auf die Strecke geschickt wurden.

Estermann und Zgraggen ziehen davon

Der Startläufer des favorisierten SC Unterschächen, Dominik Estermann, wurde seiner Leaderrolle vollauf gerecht, als er als erster an Andri Zgraggen übergeben konnte. 12 Sekunden später überquerte Sämi Achermann, KTV Illgau 1, vor dem überraschend starken Läufer des SC Wassen, Andrew Kelly, die Übergabelinie.

Zgraggen, der bereits am Proffix Swiss Bike Cup in Andermatt für Furore gesorgt hatte, konnte seine Führung gegenüber der Konkurrenz halten, ja gar noch etwas ausbauen. «Es lief mir ausgezeichnet und ich konnte trotz der Hitze einen schönen Rhythmus fahren, der es mir auch erlaubte, die Führungsposition bis zur Übergabe zu behalten», gab Zgraggen zu Protokoll.

Das beste Urner Team, der SC Unterschächen: (von links) Andri Zgraggen, Linus Bissig, Dominik Estermann, und Marco Briker. (Bild: Josef Mulle (Spiringen, 30. Juni 2018)

Das beste Urner Team, der SC Unterschächen: (von links) Andri Zgraggen, Linus Bissig, Dominik Estermann, und Marco Briker. (Bild: Josef Mulle (Spiringen, 30. Juni 2018)

Die schnellste Zeit der Biker realisierte aber Fabio Püntener, das Nachwuchstalent aus Silenen, das für das Team der «Kniwschibäschlotterer» im Einsatz stand. Nach den Talläufern, für die Gruppe des SC Unterschächen bestritt diesen Part Livio Bissig mit der Abschnittsbestzeit, lag der Lokalmatador mit fast 2 Minuten Vorsprung an der Spitze vor dem Duett KTV Illgau 1 und SC Wassen.

Die grosse Stunde von Remo Betschart

Remo Betschart beim Zieleinlauf. (Bild: Josef Mulle (Spiringen, 30. Juni 2018))

Remo Betschart beim Zieleinlauf. (Bild: Josef Mulle (Spiringen, 30. Juni 2018))

Der Sieg, und damit eine erfolgreiche Titelverteidigung lag für den SC Unterschächen also in Reichweite. Wenn da nicht der «Illgau-Urner» Remo Betschart gewesen wäre. Der bestens bekannte, in Bürglen wohnhafte Bergläufer vom KTV Illgau 1 setzte alles auf eine Karte und legte im Schlussteil eine Performance hin, der die Konkurrenz nichts entgegensetzen konnte. Der entfesselte Schwyzer erzielte denn auch die Bestzeit auf der Schlussstrecke und lief als viel umjubelter Sieger über die Ziellinie. «Die letzte Austragung der Holzbodenstafette zu gewinnen ist natürlich etwas Spezielles, nachdem wir ja schon etliche Male hinter dem Seriensieger SC Unterschächen anstehen mussten», so Betschart beim Siegerinterview. Den 2. Platz sicherte dem SC Unterschächen Marco Briker, während Kobi Zgraggen für den SC Wassen den 3. Podestplatz eroberte.

Die zehn Frauenequipen dominierten die Isenthal-Flüelen-Cracks mit Edith Gasser, Christina Zurfluh, Luzia Zurfluh und Simone Lerch. Der Sieg in der Schülerstafette ging an «Diä drii stärchschtä Ürner» mit Nico Zurfluh, Darren Arnold und Marc Zurfluh.

Schlussstrich unter eine erfolgreiche Veranstaltung

Das OK mit Hubert Brand an der Spitze samt seinem rund 70-köpfigen Helferteam leistet auch bei der letzten Austragung in allen Bereichen tadellose Arbeit. Brand war es denn auch, der mit einem lachenden aber auch weinenden Auge zurückblickte. «Wenn immer so viele Teams am Start gestanden wären, hätte die Stafette sicher weitergeführt werden können. So wurde es aber immer mühsamer, und es musste einfach der Strich unter eine lange erfolgreiche Veranstaltung gezogen werden», resümierte der OK-Präsident am Schluss der 42. Holzbodenstafette, nicht ohne allen Teams dem Helfertross und den Sponsoren den besten Dank auszusprechen.

Die gesamte Rangliste gibt es unter www.holzbodenstafette.ch

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