Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Im Repair-Café kann man Toaster reparieren und Lieblingsstücke finden

Anstatt kaputte Gegenstände wegzuwerfen, werden diese im Repair Café geflickt. Es werden aber noch andere Möglichkeiten aufgezeigt, wie Abfallprodukte wiederverwertet werden können.
Auch genäht wird im Repair Café im Zeughaus. (Bild: PD)

Auch genäht wird im Repair Café im Zeughaus. (Bild: PD)

(pd/ml) Am 13. April findet im Altdorfer Zeughaus ein Repair-Café statt. «Flicken statt wegwerfen» – das ist das Motto des Repair-Cafés, denn einige Menschen haben handwerkliches Talent, andere defekte Gegenstände.

Im Repair-Café reparieren Fachleute defekte Gegenstände wie Elektrogeräte, Kleider, Spielzeuge oder Holzmöbel. Die Besucher geben die Gegenstände ab und lassen sie flicken oder helfen mit. Die Fachleute arbeiten ehrenamtlich. Die Reparaturen sind gratis, nur Ersatzteile werden verrechnet. Ein Trinkgeld ist durchaus willkommen, jedoch keine Pflicht. Folgende Fachleute bieten ihre Arbeit im Repair-Café an:

  • Mitglieder des Vereins Hackerspace Uri reparieren Telefone, Toaster, Tablets oder Transistorradios.
  • Die Schneiderinnen Svetlana Ferrari und Susanne Russi flicken Hosen, Hemden, Reissverschlüsse und vieles mehr.
  • Iwan Wyrsch, Fachlehrer Schreiner am BWZ Uri, und Lehrlinge reparieren Gegenstände aus Holz.

Abfall wird in Kunst verwandelt

Die Energie- und Umweltkommission organisiert im Auftrag der Energiestadt Altdorf den Anlass. Mit dem Repair Café setzt Altdorf ein Zeichen gegen die wachsenden Abfallberge und hilft mit, Ressourcen zu schonen, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Altdorf. Wer seine Geräte flickt, statt sie wegzuwerfen, helfe der Umwelt. Ganz nebenbei werde auch das eigene Portemonnaie geschont.

Die Wiederverwertung von Abfallprodukten oder scheinbar nutzlosen Gegenständen bietet ganz neue Möglichkeiten. Beim sogenannten Up-Cycling (in Anlehnung an das Wort Recycling) wird aus Abfallprodukten Neues geschaffen. Einheimische Künstlerinnen hauchen Gegenständen, die man sonst achtlos wegwirft, neues Leben ein. Anna Dissler verwandelt alte Bücher in Kunstwerke. Daniela Lang erstellt aus altem Porzellan Etageren. Edith Gisler und Conny Zgraggen basteln aus Lampen Flaschen und zeigen weitere Bijous aus ihrer Werkstatt. Jasmin Zwyer präsentiert Schmuck geschaffen aus Kaffeekapseln.

Während im Zeughaus repariert, gehämmert und genäht wird, findet auf dem Unterlehn der Flohmarkt statt. In den Kuriositäten kann man mit etwas Glück das schon lang gesuchte Lieblingsstück finden und mit dem nötigen Verhandlungsgeschick vielleicht sogar erwerben. Der Blauring Altdorf sorgt in der Kaffeestube im Zeughaus von 8 bis 16 Uhr fürs leibliche Wohl. Um 10 und 14 Uhr spielt das Schwyzerörgelitrio Schiltbüäbä.

Firmen informieren über Entsorgung

Entsorgung ist der Oberbegriff für alle Verfahren und Tätigkeiten, die der Beseitigung oder Verwertung von Abfällen dienen. Unter Abfallbeseitigung versteht man dabei die Abgabe an die Umwelt unter Einhaltung vorgeschriebener Grenzwerte oder die Überführung in Deponien. Die Abfallverwertung ist die Wiederverwendung, das Recycling oder die thermische Verwertung der Abfälle oder eines Teils davon.

Die beiden Altdorfer Unternehmungen Paul Baldini AG und Recylingcenter Wyrsch AG informieren über die fachgerechte Entsorgung. Eine fachgerechte Entsorgung schützt die Umwelt, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde weiter. Wiederverwendbare Abfälle werden in irgendeiner Weise der Wiederverwertung zugeführt.

Der Eintritt ist gratis.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.