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Altdorf: Im Vogelpark Moosbad gibt’s Nachwuchs zu sehen

Zwei junge Dreifarben-Glanzstars und zwei Gebirgsloris sind neu im Vogel- und Blumenpark in Altdorf zu bestaunen. Allerdings macht man sich Sorgen um die Zukunft – und hofft auf neue freiwillige Helfer.
Georg Epp
Die Dreifarben-Glanzstar-Mutter (Mitte) bewacht ihre beiden Jungen aufmerksam. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 29. Mai 2019)

Die Dreifarben-Glanzstar-Mutter (Mitte) bewacht ihre beiden Jungen aufmerksam. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 29. Mai 2019)

Vogelliebhaber, Familien und vor allem Kinder, die auf dem Wanderweg von Altdorf nach Flüelen unterwegs sind, zeigen grosse Freude am Vogel- und Blumenpark am Dorfbach in Altdorf. Im Moment gibt es Nachwuchs in den Freiluftvolieren zu bestaunen. Soeben haben zwei junge Dreifarben-Glanzstare das Nest verlassen.

Ihr Lebensraum ist normalerweise Ostafrika, Uganda, Äthiopien, Kenia oder Nordtansania. Sie eignen sich aber für ganzjährige Haltung in Aussen-Volieren mit angeschlossenem trockenem Schutz oder Innenteil. Die Eltern der beiden Jungen wie auch alle anderen Vögel im Moosbad stammen aus Schweizer oder europäischer Zucht. Man beherbergt keine Wildfänge und alle Tiere sind beringt. Die Herkunft der Vögel kann somit zurückverfolgt werden.

Eltern und Kinder ähneln sich nach kurzer Zeit

Ist sich ein Paar sympathisch, kommt es relativ schnell zur Brut und sie bauen sich ein kugelförmiges Nest. Die Brutzeit beträgt 14 Tage und nach nur 24 Tagen verlassen die Jungen das Nest. Das Wunder der Natur will es so, dass man wenige Tage nach dem Verlassen des Nestes Eltern und Junge kaum mehr voneinander unterscheiden kann. Am ehesten erkennt man die Jungen am hellen weisen Schnabel. Die Grösse ist bei Jung und Alt sofort identisch. In der Aufzucht brauchen die Stare Mehlwürmer, Maden, Buffalos, Heimchen und Ameisenpuppen, später dann Obst, Beeren und Früchte.

Geschlüpft sind auch zwei australische Gebirgsloris, sie werden in den nächsten Tagen ihr Nest verlassen und ihr farbenfrohes Aussehen präsentieren. Es lohnt sich also jetzt besonders, im Vogel- und Blumenpark Moosbad vorbeizuschauen.

Der Aufwand für die 100 Vögel ist gross

Der Vogel- und Blumenpark besteht seit bald 20 Jahren. Es handelt sich dabei um ein Projekt der damaligen Exotis-Sektion Uri und der Gärtnerei Föhn und ist im Baurecht im Betrieb. Wie lange noch, ist ungewiss. Der Aufwand für die rund 100 Vögel in rund 40 Vogelarten ist sehr gross und es stehen immer weniger freiwillige Helfer zur Verfügung. Aktuell investieren Edith und Kurt Bonetti-Föhn zusammen mit Kari Furrer, dem Präsidenten des heutigen Vereins Vogelpark Moosbad, täglich mindestens 5 Stunden für die Fütterung der Vögel und Reinigung der Volieren. Man ist auf der Suche nach Personen, die sich zwei- bis dreimal in der Woche für etwa 2 Stunden den Tieren annehmen könnten. Das ehemalige Bistro steht nicht mehr zur Verfügung. An dieser Stelle entstehen zurzeit drei Reiheneinfamilienhäuser.

Der Eintritt zu den Volieren ist nach wie vor gratis.

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