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In Altdorf diskutieren Vater und Sohn über die Jagd

Die vierte Staffel der Sonntagsgespräche wird mit einem herbstlichen Thema eröffnet. Insgesamt führt TriffAltdorf sechs weitere Veranstaltungen dieser Reihe durch.
Mit Peter Küenzi auf der Jagd auf der Krienseregg

Mit Peter Küenzi auf der Jagd auf der Krienseregg

(ml) Was ist Jagd? Warum Hochwild und Niederwild? Darüber wird am 20. Oktober beim Sonntagsgespräch von TriffAltdorf diskutiert. Zu Gast sind Toni Gisler, Jahrgang 1954, Jäger seit 1983, wohnhaft in Erstfeld, und sein Sohn Michael Gisler, Jahrgang 1980, Jäger seit 2008, wohnhaft in Altdorf.

Das Thema Jagd ist aktuell: Am 14. September war Schluss mit der Hochwildjagd. Seit dem 14. Oktober ist die Niederwildjagd offen, auch Rehjagd genannt. Deshalb wird die vierte Staffel der Sonntagsgespräche mit einer Diskussion über die Jagd eröffnet. Es werden weitere sechs Gespräche zu verschiedenen Themen über die Welt und Uri folgen.

Mit Erinnerungen an den Urnerboden

«Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten einige Wildarten im Alpenraum kein leichtes Leben. Das Gesetz brandmarkte sie als schädlich, deren Ausrottung wurde mit Abschussprämien gefördert und deren Jagd sogar an Sonn- und Feiertagen erlaubt. Andere Tierarten wie die Rehe oder die Rothirsche waren bereits ausgerottet (…)», heisst es im Urikon, dem Internet-Lexikon für Urner Kultur und Geschichte. Die Jagd habe einst in der Nahrungsmittelbeschaffung eine bedeutende Rolle gespielt. «Die Jagd (…) war für das einfache Volk nicht ein sportliches Vergnügen wie etwa für den Adel, sondern ein wichtiger Teil der Existenzgrundlage.» Moderator Erich Herger unterhält sich mit Toni und Michael Gisler über die Jagd, was sie war und was sie ist, allgemein und für sie selber. Damit sind auch Erinnerungen verbunden an das Leben auf dem Urnerboden einst und heute.

Mit den Sonntagsgesprächen von TriffAltdorf wollen die Organisatoren Zeitgeschichte liefern. Die Veranstaltung in den Räumen an der Dätwylerstrasse 15 in Altdorf ist öffentlich. Sie beginnt um 17 Uhr und dauert rund eine Stunde. TriffAltdorf lädt alle Interessierten jeglichen Alters herzlich ein.

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