In Amsteg fällt die Fastensuppe dem Lockdown zum Opfer

Nur drei von vier Terminen zum Ausschank konnten stattfinden.

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Seit über 40 Jahren wird in Amsteg Fastensuppe ausgeschenkt.

Seit über 40 Jahren wird in Amsteg Fastensuppe ausgeschenkt.

Bild: PD

(ml) Die Mitglieder des Fastensuppen-Teams trafen sich Ende Februar zum Vor- und Zubereiten der ersten Suppe in diesem Jahr. Es ist eine über 40-jährige Tradition, an vier aufeinanderfolgenden Samstagen in der Fastenzeit eine währschafte Suppe zuzubereiten und zum Kauf anzubieten.

Die zu unterstützenden Institutionen «Tagesheim der Pro Senectute in Altdorf» und der «Verein Neubau Pfadiheim Uri» waren informiert und bereit, beim Gemüserüsten tatkräftig mitzuhelfen.

Institutionen erhalten je 2000 Franken

Der Andrang beim Ausschank am Samstagmittag war jeweils beträchtlich. Nach den ersten beiden erfolgreichen Suppentagen bescherten die Vorboten des Coronavirus bereits Einschränkungen bei der dritten Fastensuppe, die aber gemeistert werden konnten. Der anschliessend verfügte Lockdown verhinderte den letzten Suppentag mit der beliebten Gerstensuppe.

Dank der Grosszügigkeit zahlreicher Sponsoren, auf deren Unterstützung das Fastensuppen-Team alljährlich zählen darf, konnte den beiden Institutionen «Tagesheim der Pro Senectute in Altdorf» und der «Verein Neubau Pfadiheim Uri» je 2000 Franken überwiesen werden.

Keine persönliche Übergabe in diesem Jahr

Die Übergabe durfte aus aktuellem Anlass erstmals nicht persönlich erfolgen. Allen, die zum guten Gelingen der Suppenaktion 2020 beigetragen haben, danken die Verantwortlichen herzlich.