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In Seelisberg wird Indische Heilkunst ausgestellt

Der indische Botschafter hat die Ayurveda-Ausstellung an der Meru besucht. Auch Gastreferenten waren anwesend.
Der indische Botschafter Sibi George besuchte die Meru in Seelisberg. (Archivbild: PD)

Der indische Botschafter Sibi George besuchte die Meru in Seelisberg. (Archivbild: PD)

Am vergangenen Samstag wurde Sibi George, Botschafter von Indien, in der Schweiz mit schönen «Ergili»-Tönen, gespielt von Priska Truttmann, an der Maharashi European Research University (Meru) in Seelisberg begrüsst. Auch Otto Odermatt, Meditationslehrer an der Meru, begrüsste seinen hohen Gast und forderte ihn auf, die Ausstellung und das Treffen «Wir feiern Ayurveda in der Schweiz» zu eröffnen.

In der Ausstellung wird die grosse Vielfalt von ayurvedischen Angeboten in Indien gezeigt. In der Schweiz ist es vor allem die Ayurveda AG, die seit 1986 Produkte dieser traditionellen indischen Heilkunst anbieten. Arzneimittel der «Maharishi Ayurveda Products» können nur von Ärzten und ausgebildeten ayurvedischen Naturheilpraktikern benützt werden.

Interesse bei Schweizer Ärzten

Auch die Ausstellung der Ayurvedischen Klinik in Seelisberg fand Beachtung. Vor allem waren die anwesenden Inder erstaunt, dass schon Sushma Swaraj 2003 im Gesundheitszentrum in Seelisberg behandelt wurde. Damals war sie indische Ministerin für Gesundheit. Heute ist sie Ministerin für auswärtige Angelegenheiten.

Nach dem Essen trafen sich die mehr als 60 Teilnehmer im grossen Konferenzraum und lauschten den verschiedenen Referaten. Geeta Krishnan, WHO-Direktor für traditionelle indische Medizinsysteme, sprach über die Bedeutung der traditionellen Medizin in der heutigen Gesellschaft.

Oliver Werner hat im Jahr 1981 die Anfänge von Ayurveda mit Maharishi Mahesh Yogi in Seelisberg miterlebt und so als westlicher Arzt den Anfang einer weltweiten Bewegung mitgestaltet. Sophie Beall, Leiterin des Gesundheitszentrums in Seelisberg, berichtete über Ayurveda in der medizinischen Praxis. Von den Zahlen, die Dr. Eric Beall vom Zentrum aufzeigte, konnte man ablesen, dass die Besucher vom Maharishi Ayurveda Gesundheitszentrum begeistert sind.

Barbara Grandpierre berichtete über die Ausbildung von Schweizer Ärzten in Indiens altem traditionellen Wissen. Bei den meisten Ärzten war grosses Interesse vorhanden. Es wurden schon einige Kurse durchgeführt.

Von Zusatzversicherungen rückvergütet

Franz Rutz präsentierte die Reglementierung der beiden neuen Ayurveda-Berufe in der Komplementärmedizin in der Schweiz. Es sind dies der «Naturheilpraktiker mit Eidgenössischem Diplom in Ayurveda-Medizin» und der «Komplementärtherapeut mit Eidgenössischem Diplom in Ayurveda-Therapie». In der Schweiz kommt Ayurveda seit den 80er-Jahren auf. Ayurveda-Behandlungen werden heute in den Zusatzversicherungen der Krankenkassen rückvergütet.

Am Schluss der Veranstaltung bat Sibi George alle Sprecher auf die Bühne und überreichte jedem ein Exemplar von «Berne’s Ayurveda Monthly Bulletin». Dieses Bulletin der Indischen Botschaft in Bern ist der Anfang einer monatlichen Information über aktuelle Nachrichten zu Ayurveda. Mit Vedischem Tanz wurde die Veranstaltung abgeschlossen. (pd/ml)

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