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Nationalrat: In Uri braucht er nur eine Stimme mehr

Da im Kanton Uri nur ein einziger Sitz im Nationalrat besetzt werden kann, wird dieser per Majorzsystem bestimmt.
Florian Arnold

Bei den Nationalratswahlen im Kanton Uri gibt es nur einen Wahlgang, sodass schliesslich das relative Mehr entscheidend ist: Jene Person mit den meisten Einzelstimmen ist gewählt.

Das verlangt den politischen Parteien und deren Kandidaten einiges an taktischem Gespür ab. Denn mit jeder zusätzlichen Kandidatur steigen die Chancen, dass sich die Stimmen ähnlich Gesinnter mehr splitten. Das wiederum nützt jenen Parteien, die eher wählerschwach sind, aber auf eine treue Wählerschaft zählen können.

Neuenburger holt in Uri keine einzige Stimme

Vier Kandidaten für einen Nationalratssitz: Das gab es in Uri zuletzt 2003 – und dies erst noch wegen einer «Pseudokandidatur». Neben Gabi Huber, die schliesslich gewählt wurde, dem Erstfelder Grünen Armin Braunwalder und dem Seedorfer SVP-Vertreter Paul Dubacher liess sich auch der Neuenburger Yves Merminod aufstellen. Letzterer holte schliesslich keine einzige Stimme und konkurrenzierte somit auch nicht die restlichen Kandidaten.

Das wird bei den diesjährigen Wahlen anders sein. Zur Auswahl stehen drei bürgerliche und ein linker Kandidat. Selten standen somit die Chancen für das linke Urner Lager so gut, weil sich gleich drei Bürgerliche die Stimmen teilen. Chancen ausrechnen darf sich aber auch der Pol-Politiker der SVP. Für alle Kandidaten heisst das Ziel aber, ein klein wenig besser zu sein als der Rest.

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