In Uri herrscht erhebliche Waldbrandgefahr 

Die Waldbrandgefahr ist aufgrund der aktuellen Trockenheit und des Föhneinflusses erheblich. Die Bevölkerung wird deshalb zu einem sorgfältigen Umgang mit Feuern im Wald und in Waldesnähe sowie im Freien aufgefordert. 

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Im Kanton Uri soll das Feuern im Wald und in Waldesnähe möglichst unterlassen werden. (Symbolbild: Dominic Steinmann/Keystone)

Im Kanton Uri soll das Feuern im Wald und in Waldesnähe möglichst unterlassen werden. (Symbolbild: Dominic Steinmann/Keystone)

Aufgrund der aktuellen Wetterlage mit anhaltender Trockenheit und Föhneinfluss beurteilen die Fachstellen des Amta für Forst und Jagd sowie der Abteilung Feuerwehrinspektorat die Waldbrandgefahr im Kanton Uri als erheblich (Stufe 3 von 5). Die Bevölkerung wird daher zu einem sorgfältigen Umgang mit Feuern im Wald und in Waldesnähe sowie im Freien aufgefordert. «Es besteht die Gefahr, dass aufgrund weggeworfener Raucherwaren oder Funkenflug eines Grillfeuers Brände entstehen», schreibt die Sicherheitsdirektion Uri in einer Mitteilung. 

Verhaltensregeln empfohlen

Aufgrund der erheblichen Waldbrandgefahr bittet die Sicherheitsdirektion, folgende Verhaltensregeln unbedingt zu befolgen:

  • Feuern im Wald und in Waldesnähe/im Freien möglichst unterlassen;
  • keine brennenden Raucherwaren und Streichhölzer wegwerfen;
  • feste Feuerstellen benutzen;
  • bei starkem Wind – vornehmlich vor und während Gewittern – wegen des starken Funkenflugs kein Feuer entfachen;
  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen;
  • Feuer vor dem Weggehen immer löschen und sicherstellen, dass Feuer und Glut tatsächlich erloschen sind;
  • den Anweisungen der lokalen Behörden ist unbedingt Folge leisten.

Die Feuerwehren, die Forstfachleute des Kantons Uri und die Kantonspolizei danken der Bevölkerung für das entgegengebrachte Verständnis und das achtsame Verhalten, damit Bevölkerung und Natur vor Schäden bewahrt werden können. (bar)

Weitere Informationen über die aktuelle Lage findet man auch im Internet unter www.naturgefahren.ch oder unter www.waldbrandgefahr.ch sowie auf der App von MeteoSchweiz (unter Gefahren).

Nach Uri verschärft auch Nidwalden die Waldbrandgefahr

101 Sonnenstunden und nur 16 Liter pro Quadratmeter Regen gab es bisher im Oktober. Das schöne Herbstwetter hat nicht nur Positives. Die anhaltende Trockenheit und der Föhneinfluss macht den Wäldern zu schaffen. Immer mehr Zentralschweizer Kantone erhöhen deshalb die Gefahrenstufe.
Zéline Odermatt / Chiara Zgraggen