In Uri wird das Abwasser teurer

Jetzt stehen die Gebühren fest: Die Abwasser Uri AG hat gestern vorgestellt, was auf den Verbraucher zukommt.

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Andi Schumann, Betriebselektriker der ARA Altdorf,  bei Unterhaltsarbeiten. (Bild Sven Aregger/Neue UZ)

Andi Schumann, Betriebselektriker der ARA Altdorf, bei Unterhaltsarbeiten. (Bild Sven Aregger/Neue UZ)

Die Abwasser Uri AG hat die Höhe für die Abwassergebühren festgelegt. «Herbei haben wir uns auf schweizerische Erfahrungswerte gestützt», sagte Verwaltungsratspräsident Heini Sommer an der gestrigen Orientierung in Altdorf. Aber nicht nur: Bei vielen Abwasseranlagen stehen Investitionen an. Die Urner Gemeinden haben 40 Sanierungsprojekte eingereicht, die sich auf insgesamt rund 56 Milliionen Franken belaufen. «Das müssen wir bei den Gebühren berücksichtigen», so Sommer. 

«Ausgkügelte Finanzierung»
Die Abwasser Uri AG rechnet mit einem jährlichen Einnahmenbedarf von rund 10 Millionen Franken. 35 Prozent davon sollen über die Grundgebühr eingenommen werden, 65 Prozent über die verbraucherabhängige Mengengebühr. «Dazu haben wir ein ausgeklügelte Finanzierung ausgearbeitet», sagt Sommer. Der Verbraucher zahlt demnach 1,80 Franken pro Kubikmeter Abwasser. Hinzu kommt eine Grundgebühr von 1,05 Franken pro Quadratmeter Grundstückfläche. 

«Wir wissen, dass wir uns finanziell am oberen Limit bewegen», räumt Sommer ein. «Aber irgendwie müssen wir die hohen Sanierungskosten der Anlagen ausgleichen können.» 

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnersta in der Neuen Urner Zeitung