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Geschwister Indergand überzeugen in Andorra

Linda und Reto Indergand gelingen gute Ergebnisse im Weltcup-Short Race. Im Cross Country lief es weniger gut.
Roland Jauch
Linda Indergand im Cross Country Rennen. (Bild: Roland Jauch, Andorra, 5. Juli 2019)

Linda Indergand im Cross Country Rennen. (Bild: Roland Jauch, Andorra, 5. Juli 2019)

Die Skistation Pal Arinsal in Andorra präsentierte sich bestens vorbereitet für ein Mountainbike Weltcuprennen. Auf rund 1800 Metern Höhe stieg das Thermometer auf fast 30 Grad Celsius. Das frenetische Publikum kam in den Genuss packender Rennen. Am Freitag standen die Cross Country Short Races der Elite Kategorien auf dem Programm. In einer Renndauer von rund 20 Minuten werden die Startplätze in den ersten drei Reihen vergeben. Auch für Linda und Reto Indergand war dies das anvisierte Ziel.

Linda Indergand in einer Waldpassage. (Bild: Roland Jauch, Andorra, 7. Juli 2019)

Linda Indergand in einer Waldpassage. (Bild: Roland Jauch, Andorra, 7. Juli 2019)

Das Short Race der Elite Damen wurde zu einer Machtdemonstration der Schweizerinnen. Mit Jolanda Neff (1.) und Alessandra Keller (2.) konnte ein Doppelsieg realisiert werden. Für Jolanda Neff war es der erste Weltcup-Sieg in einem Short Race. Auch das Comeback der Nidwaldnerin Alessandra Keller nach längerer Verletzungspause gelang nach Wunsch. Mit Ramona Forchini (4.), Linda Indergand (8.) und Sina Frei (10.) konnten sich drei weitere Fahrerinnen in den Top Ten klassieren.

Enttäuscht über 28. Schlussrang

Für Linda Indergand (Superior XC Team) bedeutete dies auch einen Startplatz für das Hauptrennen am Sonntag in der Frontreihe. Es waren beste Voraussetzungen, um wie vor zwei Jahren im 4. Rang wieder ein Top-Ergebnis einfahren zu können. Der Start und der erste Anstieg gelangen Linda Indergand. In der ersten Waldpassage büsste sie mehrere Plätze ein und verlor den Anschluss an die Spitzengruppe. Diesen konnte sie nicht wieder bewerkstelligen. «Die Form ist da. Die langen Steigungen gingen gut, aber auf den flachen Passagen mit teils viel Gegenwind kam ich nicht richtig in Fahrt», analysierte die Silenerin nach dem Rennen. Die Enttäuschung über den 28. Schlussrang war da verständlich. Siegerin des höchstspannenden Rennens wurde die Niederländerin Anne Terpstra. Sie konnte in der letzten Runde Jolanda Neff entscheidend distanzieren. Dritte wurde die Ukrainierin Yana Belomoina.

Trotz allem mit Ergebnis zufrieden

Im Short Race der Elite Herren verteidigte der Brasilianer Henrique Avancini seinen Sieg aus dem Vorjahr. Er verwies Weltmeister Nino Schurter dank einer Attacke in der letzten Runde auf Rang zwei. Reto Indergand (BMC Mountainbike Racing Team) wurde mit Rang 12 drittbester Schweizer hinter Mathias Flückiger (8.). Damit holte sich der in Schönenwerd lebende Urner den erhofften Startplatz in der zweiten Reihe: «Ich habe meine Erkältung noch nicht ganz auskuriert. Darum bin ich mit dem Ergebnis in dieser Höhenlage sehr zufrieden.»

Bereits im Short Race wurde viel Staub aufgewirbelt. Im Bild Reto Indergand. (Bild: Roland Jauch, Andorra, 8. Juli 2019)

Bereits im Short Race wurde viel Staub aufgewirbelt. Im Bild Reto Indergand. (Bild: Roland Jauch, Andorra, 8. Juli 2019)

Von einem platten 
Reifen gebremst

Das Atmen beim Rennen am Sonntag wurde ihm nicht nur durch die Erkältung erschwert, sondern auch durch die extrem staubigen Bedingungen. Vor allem in der Startphase war die Sicht stark eingeschränkt. Indergand liess sich aber nicht beirren und startete gut ins Rennen. In der dritten Runde wurde er von einem platten Reifen gebremst. Am Ende resultierte für ihn nur Rang 34. Nino Schurter gewann am Ende mit nur zwei Sekunden Vorsprung auf Landsmann Mathias Flückiger. Der 3. Rang geht an Henrique Avancini.

Reto Indergand in einer der vielen technisch anspruchsvollen Passagen (Bild: Roland Jauch, Andorra, 7. Juli 2019)

Reto Indergand in einer der vielen technisch anspruchsvollen Passagen (Bild: Roland Jauch, Andorra, 7. Juli 2019)

Bereits nächstes Wochenende messen sich die besten Mountainbiker wieder im Rahmen des Weltcups im französischen Les Gets nahe der Schweizer Grenze. Dann werden mit Melanie Tresch und Fabio Püntener auch die beiden Urner Nachwuchstalente wieder dabei sein.

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