INFOCENTER ERSTFELD: Neat-Tunnel im Taschenformat

Von aussen ein einfaches Holzgebäude, von innen eine packende Multimediaschau. Das Infocenter wird tausende von Leuten anlocken. Geboten wird einiges.

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Schwarz wie im Neat-Stollen: Im Infocenter Erstfeld wird die Welt der Mineure präsentiert. Ab Samstag ist die Ausstellung frei zugänglich. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Schwarz wie im Neat-Stollen: Im Infocenter Erstfeld wird die Welt der Mineure präsentiert. Ab Samstag ist die Ausstellung frei zugänglich. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Wer das Infocenter Erstfeld auf der Neat-Baustelle besucht, wähnt sich mitten im Tunnel. Ab Samstag ist es für alle frei zugänglich. Im Tessin haben in den letzten fünf Jahren rund 200 000 Personen eine ähnliche Ausstellung zur Neat besucht. Auch in Uri dürfte das Center ein Renner werden. «Wir erwarten Tausende von Besuchern», sagt Ambros Zgraggen, Informationsbeauftragter der AlpTransit Gotthard AG. Das Interesse sei heute schon riesig. Neu gibt es in Erstfeld zudem einen Baustellenweg, der täglich offen ist.

Der Tunnel ist krumm
Das Jahrhundertbauwerk fasziniert. Wer das Infocenter besucht, erhält einen realen Einblick in die Tiefen des Tunnels. Denn die Neat-Bauer geben ihre Geheimnisse preis. Zum Beispiel: Der Tunnel ist krumm. Vom Nordportal zum Südportal schwingt sich die dereinst längste Röhre der Welt in einer S-Form durchs Gebirge. So umfahren die Ingenieure heikle Stellen im Gebirge.

Angel Sanchez 

HINWEIS
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9 bis 17 Uhr. Der Besuch der Ausstellung ist gratis.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung