Infotafeln geben Aufschluss

Das Hochwasserschutzprojekt Urner Talboden dauert bis 2016 und kostet rund 75 Millionen Franken. Vier grosse Tafel klären über den aktuellen Stand der Arbeiten auf.

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Eine von vier Informationstafeln zum Baugeschehen des Hochwasserschutzes im Urner Talboden. Im Bild der Standort Schächenbrücke an der Gotthardstrasse, Richtung Attinghausen. (Bild: PD)

Eine von vier Informationstafeln zum Baugeschehen des Hochwasserschutzes im Urner Talboden. Im Bild der Standort Schächenbrücke an der Gotthardstrasse, Richtung Attinghausen. (Bild: PD)

Der Schutz vor Naturgefahren hat im Kanton Uri höchste Priorität. Die Umsetzung soll den Lebensraum Uri besser vor den Gefahren des Wassers schützen. Die Investitionen sollen das Flussdreieck von Schächen, Reuss und Stiller Reuss sicherer machen und die Menschen schützen, die dort leben und arbeiten.

Vier Standorte

Die Umsetzungen der Hochwasserschutz-Massnahmen sind in vollem Gange. Ab sofort informieren Tafeln die Bevölkerung über die Bauvorgänge. Leicht verständliche Grafiken, Skizzen und Texte laden ein, die Bauarbeiten vor Ort mitzuverfolgen. Die Standorte der Tafeln befinden sich an der Schächenwaldstrasse, auf der Schächenbrücke an der Gotthardstrasse, bei Attinghausen und am Wanderweg Attinghausen–Erstfeld bei der Verzweigung Schächen/Reuss.

An den vier Standorten werden die folgenden Arbeiten erläutert:

Am Standort Schächenwaldstrasse und Schächenbrückesteht die Erhöhung des linken Schächenufers im Zentrum. Denn dieses soll zwischen der Gotthardstrasse und der SBB-Linie um 1,5 Meter erhöht werden. Zudem geht es um den Geschiebeablagerungsraum und den Entlastungskorridor am rechten Schächenufer.

Die Informationstafel am Wanderweg von Attinghausen nach Erstfeld bei der Verzweigung Schächen/Reuss gibt Aufschluss über den neuen und grösseren Querschnitt des Abflusses der Stillen Reuss unter dem Schächen.

Die Tafel bei Attinghauseninformiert über die Verlängerung der Stillen Reuss, die neue Linienführung der Industrie- und Attinghauserstrasse sowie über den Notentlastungskanal der Stillen Reuss.

red