INSTALLATIONSPLATZ: A 2-Sanierung: Der Bund klopft in Erstfeld an

Für die Sanierung der A 2 will das Astra in Seedorf einen Installationsplatz erstellen. Doch Einsprachen könnten die Bauarbeiten verzögern. Jetzt ist Erstfeld ein Thema.

Drucken
Teilen
Wyerallmend: Hier soll der Installationsplatz entstehen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Wyerallmend: Hier soll der Installationsplatz entstehen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die geplante Sanierung der Holperpiste auf der A 2 zwischen Seedorf und Erstfeld stockt. Vor Landgericht Uri sind zwei Einsprachen von Anwohnern hängig, die sich gegen einen Installationsplatz auf der Wylerallmend in Seedorf wehren. Die rund drei Fussballfelder grosse Fläche (20'000 m2), die der Korporation Uri gehört, soll dem Bundesamt für Strassen (Astra) als Zwischendeponie dienen. Hier will das Astra nach Möglichkeit auch Aushubmaterial aufbereiten rund zwei Jahre lang, vielleicht aber auch erheblich länger. Denn nach Astra-Plänen könnte der Installationsplatz bis 2019 auch gleich noch für die Sanierung des Seelisbergtunnels beansprucht werden.

Den Anwohnern stösst dies sauer auf. Sie befürchten Lärm- und Staubimmissionen sowie Folgeschäden an ihren Häusern. Eine Variante ist, den Installationsplatz in Erstfeld zu erstellen. Bereits wurden Verhandlungen geführt. Die Gemeinde prüft derzeit, ob ein solches Vorhaben in Erstfeld realistisch wäre.

Sven Aregger und Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.