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Internet-Betrügereien nehmen in Uri zu

Die Kantonspolizei warnt vor Betrügereien im Internet. Die Anzeigen in diesem Bereich haben laut einer Medienmitteilung zugenommen.
Florian Arnold
Im Umgang mit dem Computer warnt die Polizei zur Vorsicht aufgrund immer häufiger vorkommender Internetbetrügereien. (Bild: Getty)

Im Umgang mit dem Computer warnt die Polizei zur Vorsicht aufgrund immer häufiger vorkommender Internetbetrügereien. (Bild: Getty)

Dass Betrüger im Netz alle möglichen Tricks und Maschen anwenden, um an Geld zu kommen, ist bekannt. «Internetbetrügereien haben in den letzten Wochen auch im Kanton Uri zu Anzeigen bei der Polizei geführt», teilt nun die Kantonspolizei Uri mit.

«Microsoft-Masche» ist bekannt

Bei der Kantonspolizei Uri hätten sich mehrere Personen aus der Bevölkerung gemeldet, die Opfer einer «Microsoft-Masche» wurden. Die Betrüger nahmen mit ihnen telefonisch Kontakt auf - normalerweise in englischer Sprache - und gaben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus. Die angeblichen Computertechniker gaben an, dass die Computer ihrer angepeilten Opfer gehakt worden seien. In betrügerischer Art wurde versucht, an Computer- und E-Bankingdaten zu gelangen. «In einem Fall waren die Betrüger erfolgreich und erbeuteten rund 5000 Franken», schreibt die Polizei. «Bei zwei weiteren Fällen blieb es glücklicherweise nur beim Versuch.»

Falsche Immobilienanzeigen

In einem weiteren Fall verwendeten die Betrüger falsche Immobilienanzeigen. Die geschädigte Person buchte auf einer offiziellen Buchungsplattform ein gefälschtes Angebot einer Ferienwohnung. Der Interessent wurde aufgefordert, die Zahlung ausserhalb der offiziellen Website zu tätigen. Nach der Zahlungsabwicklung brach die Täterschaft den Kontakt zum Geschädigten ab. Es entstand ein Schaden von mehr als 1000 Euro.

«Phishing» von E-Banking-Zugangsdaten

In einem weiteren Fall erlangte die Täterschaft über eine gefälschte Website die E-Banking-Zugangsdaten von Kunden. Die unbekannte Täterschaft tätigte mittels dieser Daten eine Geldüberweisung vom Konto des Geschädigten von 20'000 Franken. Die geschädigte Person informierte daraufhin umgehend die Polizei. Eine sofort veranlasste Kontosperrung durch die Staatsanwaltschaft Uri konnte die Weiterleitung des Geldes unterbinden. Es blieb beim Versuch.

So schützen Sie sich vor Internetbetrug

  • Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich unaufgefordert bei Ihnen melden. Bei Telefonanrufen kann die Nummernanzeige manipuliert sein.
  • Grundsätzlich ist festzuhalten, dass seriöse Dienstleister nie unangemeldet oder unaufgefordert Support-Anrufe tätigen, um Computerprobleme zu beheben.
  • Geben Sie keiner unbekannten Person irgendwelche persönliche Daten oder Kennwörter preis.
  • Tätigen Sie Geldabwicklungen nur über offizielle Buchungsplattformen.
  • Wenn Ihnen ein Anrufer verdächtig vorkommt, beenden Sie das Telefonat umgehend.

Infos

Weitere Informationen zum Thema Internetbetrug sind zu finden auf der Website der Schweizerischen Kriminalprävention www.skppsc.ch oder bei der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) www.kobik.ch.

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