INTSCHI-BRAND: Der Feuerwehrkommandant erhebt Vorwürfe

Am Samstagnach­mittag brannte der Dachstock eines Wohnhauses in Intschi aus noch unbekannten Gründen völlig aus. Der Brand hätte viel schneller bekämpft werden können.

Drucken
Teilen
Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten beim Haus in Intschi. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten beim Haus in Intschi. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Laut dem Gurtneller Feuerwehrkommandant Patrick Walker hatte es Probleme bei der Alarmierung gegeben. «Nicht alle Feuerwehrmänner erhielten den Anruf», sagt Walker. «Wir mussten zum Teil unseren Leuten nachtelefonieren.» Das Problem sei schon länger bekannt gewesen. «Die Behörden wissen schon lange, dass der Alarm nicht funktioniert», sagte er gegenüber dem «Blick». «Ich habe mich schon am 10. Februar beklagt. Ich wurde nur belächelt.» Gemäss Pikettoffizier Karl Egli von der Urner Polizei wird der Fall nun von Spezialisten untersucht.

Weil das Wasserreservoir saniert wird, waren zudem die Hydranten ausser Betrieb. Die Feuerwehren mussten das Wasser aus einem Bach pumpen. Dies ist bereits der vierte Brand in diesem Jahr zwischen Intschi und Wassen. Die Kantonsstrasse blieb praktisch den ganzen Nachmittag gesperrt.

eb/scd