Intschi
Felssicherung wird abgeschlossen – es muss mit Wartezeiten gerechnet werden

Nun werden bei der Graggerhostatt instabile Felsen abgetragen und gesichert. Es wird versucht, die Arbeiten so auszuführen, dass der Verkehr möglichst minimal beeinträchtigt wird.

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(AH) Im Oktober und November 2020 wurden Abtragungs- und Sicherungsarbeiten im Bereich Graggerhofstatt zwischen Gurtnellen und Intschi durchgeführt. «Mit den Arbeiten im April und Mai 2021 werden die letzten instabilen Partien abgetragen beziehungsweise gesichert», heisst es in einer Mitteilung der Baudirektion Uri. Die Gesamtkosten betragen rund 170’000 Franken.

Lose Felsen werden abgetragen und gesichert.

Lose Felsen werden abgetragen und gesichert.

Bild: PD

Die voraussichtliche Bauzeit beträgt fünf Wochen

Die Installations- und Vorbereitungsarbeiten dauern von Dienstag, 6. April, bis Freitag, 9. April 2021. Anschliessend ist geplant, in den zwei Wochen vom 12. bis 23. April (jeweils Montag bis und mit Freitag) in der Nacht zwischen 20 Uhr und 5 Uhr zunächst die Objekte zu sichern beziehungsweise abzutragen, die sowohl die Bahnstrecke als auch die Kantonsstrasse gefährden. Laut Baudirektion werden diese Arbeiten in der Nacht ausgeführt, da in dieser Zeit kaum Züge auf der Bahnstrecke verkehren. Dabei werden die abzutragenden Felspartien zunächst vor Ort mit Netzen gesichert, anschliessend zerkleinert und abtransportiert. Die restlichen Felspartien werden mit Felsankern gesichert. Vom 26. bis 30. April 2021 erfolgt dann das analoge Vorgehen bei den verbleibenden Objekten, von denen lediglich die Kantonsstrasse betroffen ist. Zwischen dem 3. und 7. Mai 2021 wird die Baustelle zurückgebaut und geräumt. Die Termine sind witterungsabhängig.

Während der Gesamtdauer der Arbeiten wird der Verkehr im betroffenen Abschnitt von einem Verkehrsdienst geleitet. Es muss mit Wartezeiten von maximal 15 Minuten gerechnet werden. Die Restaurants sowie die touristischen Anlagen in Intschi sind von Norden her ohne Einschränkungen erreichbar.