Investoren wollen Skigebiete übernehmen

Fliessen in Andermatt bald Millionen in die Infrastrukturen der Skigebiete in Ursern und in der Surselva? Eine europäische Firma hat ihr Interesse als Investorin angemeldet.

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Das Skigebiet Oberalp soll mit neuen Anlagen aufgewertet werden. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Das Skigebiet Oberalp soll mit neuen Anlagen aufgewertet werden. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Im Urserntal und im Gebiet Oberalp–Sedrun sind insgesamt acht neue Gondelbahnen oder Sessellifte, der Ersatz von sechs bestehenden Anlagen sowie der Bau einiger kleinerer Anlagen geplant. Kostenpunkt: rund 200 Millionen Franken. Den Schneesportlern sollen in Zukunft zirka 130 Kilometer präparierte Skipisten zur Verfügung stehen.

«Firma ist sehr interessiert»

Eine europäische Firma prüft nun, diese Investitionen zu tätigen, zusätzliche Betriebe im Gastrobereich zu schaffen und weitere Dienstleistungen anzubieten. Benno Nager, der die Kontakte geknüpft hat, bestätigte gestern entsprechende Recherchen unserer Zeitung. «Die Firma ist tatsächlich sehr interessiert.»

Unterschiedliche Reaktionen

Vorgesehen wäre die Gründung einer neuen Gesellschaft. Die ausländische Investorengruppe würde als Mehrheitsaktionärin einsteigen. Weitere Hauptbeteiligte wären die Andermatt Gotthard Sportbahnen AGS, Andermatt Swiss Alps, die Korporation und das EW Ursern sowie die Sedrun Bergbahnen AG. Die ersten Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Während man in der Surselva von einer Chance spricht, gibt sich AGS-Verwaltungsratspräsident Franz Steinegger eher zurückhaltend: «Bisher hat niemand mit uns Kontakt aufgenommen.» Die Vorgehensweise sei für ihn «eher sonderbar».

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Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.