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Iraner verordnen Tells Frau einen Tschador

Die iranische Theatergruppe Don Quixote spielt «Wilhelm Tell» in Altdorf auf ihre Weise. Vor allem Tells Frau hat einen ungewöhnlichen Auftritt.
Mina Doroudian als Hedwig Tell und Farbod Farhang als Wilhelm während der Proben in Teheran. (Bild: Ali Asghar Dashti)

Mina Doroudian als Hedwig Tell und Farbod Farhang als Wilhelm während der Proben in Teheran. (Bild: Ali Asghar Dashti)

Tells Frau versteckt ihre Haare unter einem Tschador. Wilhelm hat einen Pfeilbogen umgeschnallt. Beide unterhalten sich in Farsi, der Sprache der persischen Dichter. Tell versetzt in die Welt von 1001 Nacht? Möglich macht das die iranische Theatergruppe Don Quixote aus Teheran.

Zurzeit proben die neun Iraner in Uri. Ende Juli führen sie ihre Version von «Wilhelm Tell» im alten Sacklager hinter dem Bahnhof Altdorf auf. Neben ihnen steht die Zürcher Theatergruppe Mass & Fieber auf der Bühne, die im Gegenzug die Geschichte des Schmieds Kaveh inszeniert, des iranischen Tell aus dem «Buch der Könige». Noch üben die Iraner hinter verschlossenen Türen.

Ein Probenbesuch ist nur für 10 Minuten möglich. Die Schauspieler würden sich sonst nicht konzentrieren können, teilt Übersetzer Aydin Alinejad mit. Auch Fotos sind nicht erlaubt: Die Kostüme der Schauspieler seien noch nicht in der Schweiz eingetroffen.

Florian Arnold/ks

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.

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