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ISENTHAL: Altes Handwerk kann man gleich selbst ausprobieren

Am nächsten Sonntag findet zum achten Mal der alljährliche «Handwärchermarkt Isenthal» statt. Dort gibt es seltene Handwerksberufe zu bestaunen.
Josef Schuler
Am Handwerksmarkt zeigt «Neien Toni» fachkundig, wie man früher «Stüüdägarbä» zubereitete. (Bild: PD)

Am Handwerksmarkt zeigt «Neien Toni» fachkundig, wie man früher «Stüüdägarbä» zubereitete. (Bild: PD)

Josef Schuler

redaktion@urnerzeitung.ch

Bereits zum achten Mal lädt Isenthal am Sonntag, 24. September, zum Handwerksmarkt ein. «Entweder man wählt den attraktiven Fussmarsch auf dem gut erhaltenen Wanderweg ab Isleten ins Isenthal, oder man geniesst eine der schönsten und waghalsigsten Postautofahrten mit Blick auf den Urnersee», schwärmt Ruedi Bissig. Der Präsident von Isenthal Tourismus weiss, wovon er spricht. «Dank unseren Anstrengungen im naturnahen Tourismus erhöhte sich die Wertschöpfung im Tal», weiss der Hotelier des «Urirotstock». «Davon profitieren Gast­häuser, Postauto und sogar Seilbahnen. Und auch der neue Themenweg ‹Urchiges Handwerk› trägt seit genau einem Jahr dazu bei.»

In nur zwanzig Minuten ob Isleten nach dem «Chäppelikehr» stösst man auf die erste Handwerksstation. Die Wanderung führt weiter zum Zwärgli-Waldspielplatz, wo man den Kindern zuliebe eine Pause einlegt. Schliesslich entdeckt man an zwei weiteren Ständen das Holzschnätzen und das Heugarnflechten, bevor man nach rund einer Stunde auf dem Schulhausplatz – und bei schlechtem Wetter in der Turnhalle – den grössten Urner Handwerksmarkt erreicht.

«Via Urschweiz» wird aufgewertet

Nun beginnt der gemütliche Teil. An gegen 20 Ständen werden Käse- und Wurstspezialitäten oder taleigener Honig verkauft, kunstvolle Textilarbeiten vorgeführt oder gar Schindeln gespalten. Man geniesst es, diesen alten Handwerkern bei der Arbeit zuzusehen. Zudem sorgt die volkstümliche Unterhaltung für Atmosphäre. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel vertraut, setzt auf die richtige Karte. Postautos fahren im Takt und brauchen Durchfahrt. Denn für zu viel Privatverkehr sind die enge Strasse und das beschauliche Dorf nicht geschaffen. Zumindest in der Zeit des Alpabzugs kurz nach dem Mittag kann es abenteuerlich werden.

Die Arbeiten sind voll im Gange, doch am Wochenende vom 7. und 8. Juli 2018 ist es so weit. Die fünftägige Kulturwanderung Via Urschweiz wird mit einer Buchvernissage und Videos und weiteren Attraktionen eröffnet. Sie werden das Wanderangebot der Urner und Nidwaldner Seegemeinden einem breiten Publikum bekannt machen. Von Beckenried fährt man mit der Luftseilbahn zur Klewenalp, wandert dann via Hinterjochli nach Gitschenen und nimmt dort die Luftseilbahn nach Isenthal St. Jakob. Von dort fährt man mit dem Postauto zum Handwerkermarkt. Der Bus und ab Isleten das Schiff bringen später die «Auswärtigen» zurück nach Beckenried und Luzern.

Die «Via Urschweiz» mit dem Alpenübergang verbindet den Weg der Schweiz mit dem Waldstätterweg. Er ist ein Schlüsselprojekt des Vereins Tourismus­region Klewenalp und soll dafür sorgen, dass die Schönheiten des Isentals und der ganzen See­region den Gästen in lebendiger Erinnerung bleibt.

Hinweis

Weitere Informationen gibt es unter www.isenthal.ch.

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