Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ISENTHAL: «Hiäsigs» weckt viel Interesse

Am vergangenen Sonntag fand der 8. Isenthaler Handwerksmarkt statt. Bei herbstlichem Sonnenschein war der Handwerksweg ab Isleten eine sportliche Alternative zur Autofahrt.
Josef Schuler
Sie sägen sich eine Scheibe ab. (Bild: Josef Schuler (Isenthal, 24. September 2017))

Sie sägen sich eine Scheibe ab. (Bild: Josef Schuler (Isenthal, 24. September 2017))

Josef Schuler

redaktion@urnerzeitung.ch

«Das Wochenende hat einmal mehr gezeigt, was in unserem Dorf los ist», erklärte Ruedi Bissig, Hotelier und Präsident von Isenthal Tourismus, nach Abschluss der diversen Veranstaltungen. «Am Freitag das begeisternde Konzert der Bauernmusik Altdorf, am Samstag die Älplerkilbi für Musik- und Tanzbegeisterte und am Sonntag zum Abschluss der Handwerksmarkt mit Alpabzug.

Gerade der Handwerksmarkt ist nur dank grosser ehrenamtlicher Unterstützung der einheimischen Standbetreiber möglich», betont Bissig. «Auch die Postauto AG, die Uri Tourismus AG und der Verein Tourismusregion Klewenalp helfen uns jeweils.» Rund 1000 Besucher besuchten die 30 Marktstände. Die Gäste kamen aus der ganzen Schweiz, viele aus Zürich und Luzern, einzelne gar aus Frankreich und den Niederlanden. Begeistert liessen sie sich die Handwerkskünste erklären.

Gäste können selber Hand anlegen

Unter den Besuchern waren zahlreiche Kinder und Jugendliche. «Es ist erstaunlich, wie viele Familien sich für Handwerksweg und das alte Handwerk interessieren», freute sich Weginitiant Walter Zurfluh. An sechs Stationen konnte man Hand anlegen und üben. Zu sehen gab es noch einiges mehr: Riemen- und Textilstickereien, Schafwollprodukte, Heugarnanfertigungen, Schin­deln spalten, Korbereien, De­korationsschnitzen und die Bildhauerkünste bei Peter Bissig. Auf grosses Interesse stiessen auch Heinz Imholz mit seiner Schmiedeeisenkunst und die Zurfluh-«Tryychlä». Wenige Mutige probierten unter Anleitung von Augustin Bissig das «Dängelä» von Sensen aus. Erstmals waren die Forstbetriebe der Bürgergemeinde zugegen. Sie zeigten, wie man mit der alten Waldsäge sägt und wie heute die oft gefährliche Waldarbeit organisiert wird. Das halbe Dorf war auf den Beinen. Um sechs ging’s los, abends kurz nach sechs war der Schulhausplatz leer.

Eigene Dorf-Bierbrauerei präsentiert sich

Erstmals war die Bierbrauerei Anderthaler mit einem Stand präsent. Stolz berichtete Daia Aschwanden vom erfolgreichen Crowdfunding. «Nur so brachten wir das Geld für die nötigen Investitionen und unsere neue Kleinbrauanlage zusammen. Nun brauen wir in der ehemaligen Dorfbäckerei. Heute brauen wir das Wunschbier für Kollegilehrer Peter Fleischmann», erklärt der Isenthaler Andreas Walker schmunzelnd. «Als ehemaliger Lehrer hat er uns mit einem grossen Beitrag unterstützt.»

Auch an vielen weiteren Ständen wurde «Hiäsigs» verkauft. Begehrt waren Degustationen der Spezialitäten wie Alpkäse, Würste oder auch der Backwaren. Auch der Urner Tee und das Schnapskaffee von Kaminfeger Odermatt fanden anlässlich des Isenthaler Markts äusserst grossen Zuspruch.

Schmiedhandwerk live: Das Eisen bearbeiten, solange es noch glüht. (Bild: Josef Schuler (Isenthal, 24. September 2017))

Schmiedhandwerk live: Das Eisen bearbeiten, solange es noch glüht. (Bild: Josef Schuler (Isenthal, 24. September 2017))

Er ist der eigentliche Anlass für das «Hiäsigä»: Der Alpabzug. (Bild: Josef Schuler (Isenthal, 24. September 2017))

Er ist der eigentliche Anlass für das «Hiäsigä»: Der Alpabzug. (Bild: Josef Schuler (Isenthal, 24. September 2017))

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.