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ISENTHAL: Hundesteuer bleibt Dauerthema

Schafbauer Daniel Imholz fordert, dass Hunde mit Spezialaufgaben von der Hundesteuer befreit werden. Zudem rechnet die Gemeinde 2018 erneut mit roten Zahlen.
Elias Bricker
Herdenschutzhunde sorgen für Diskussionen in Isenthal. (Bild: Nadja Schärli (Flühli, 2010))

Herdenschutzhunde sorgen für Diskussionen in Isenthal. (Bild: Nadja Schärli (Flühli, 2010))

Elias Bricker

elias.bricker@urnerzeitung.ch

Die finanzielle Situation der Gemeinde Isenthal bleibt angespannt. Der Gemeinderat rechnet für das kommende Jahr wiederum mit einem Defizit. Budgetiert ist ein Minus von rund 103000 Franken – bei einem Aufwand von 1,756 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,653 Millionen Franken. Isenthal bleibt in den roten Zahlen, und dies, obwohl im Budget für das kommende Jahr nicht einmal Investitionen vorgesehen sind. Gemeinderat und Schulrat sind aber weiterhin bestrebt, die Situation zu verbessern, wie der Gemeinderat in der Botschaft für die nächste Einwohnergemeindeversammlung verlautet.

Wegen der angespannten Finanzlage erachtet der Gemeinderat eine Steuersenkung momentan als unverantwortbar. Der Steuerfuss soll daher bei 117 Prozent und der Kapitalsteuersatz bei 2,4 Promille belassen werden.

Einige wollten Hundesteuer ganz abschaffen

An der Einwohnergemeindeversammlung vom Mittwoch, 22. November, müssen sich die Isenthaler aber erneut mit der Hundesteuer befassen. Schafbauer Daniel Imholz stellte nämlich an der letzten Gemeindeversammlung den Antrag, dass Schutzhunde und solche mit speziellen Ausbildungen wie etwa Blindenhunde von der Hundesteuer befreit werden. In der Zwischenzeit hat der Gemeinderat einen entsprechenden Artikel in der kommunalen Hundeverordnung provisorisch integriert. Nun muss die Einwohnergemeinde darüber befinden.

Die Hundesteuer wurde in der Gemeinde Isenthal 2012 ­eingeführt. Seither sorgt sie in Isenthal immer wieder für Diskussionsstoff. So forderte Ruth Tresch-Pauli an der Einwohnergemeindeversammlung im Frühjahr 2016, dass die Hundesteuer nur zweckgebunden verwendet wird, beispielsweise zur Errichtung neuer Robidog-Kästen. Dieser Vorschlag wurde aber im Herbst 2016 von den Isenthalern klar abgelehnt.

Als Reaktion darauf stellte Thomas Eberli den Antrag, die Hundesteuer in der Gemeinde Isenthal ganz abzuschaffen. Dieser Vorstoss sorgte an der Einwohnergemeindeversammlung im Frühjahr 2017 für heftige Diskussionen. Einige Voten gingen dahingehend, dass die Steuer ­ungerecht sei, weil auch Touristen die Robidog-Kästen benützen würden, oder dass Schafhalter wegen der Wolfsproblematik ­inzwischen unfreiwillig einen Schutzhund halten müssten. Eberlis Vorstoss wurde dennoch grossmehrheitlich abgelehnt. Der Antrag von Schafhalter Daniel Imholz ist nun wiederum eine Reaktion auf den Entscheid der Einwohnergemeindeversammlung im vergangenen April.

Vertreter des Kantons orientiert über Baustelle

Der Gemeinderat will zudem an der Versammlung über den Stand der Realisierung des Lawinenwarnsystems Sättelital in Zusammenarbeit mit dem Kanton orientieren. Die Einwohnergemeinde hatte im Herbst 2016 dafür 75000 Franken gesprochen.

Überdies wird ein Vertreter der Baudirektion über die Bauarbeiten an der Ausweichstelle an der Isenthalerstrasse im Birchi und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung informieren.

Hinweis

Die Einwohnergemeindeversammlung findet am 22. November um 20 Uhr im Gemeindesaal Isenthal statt. Im Anschluss hält zudem die Kirchgemeinde ihre Versammlung ab.

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